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11.08.2015 – 13:04

Bundespolizeiinspektion Kiel

BPOL-KI: Kiel: Bundespolizei verzeichnet zur Zeit auch in Kiel massiv steigende Zahlen im Bereich illegale Migration, 169 Personen innerhalb von 8 Tagen

BPOL-KI: Kiel: Bundespolizei verzeichnet zur Zeit auch in Kiel massiv steigende Zahlen im Bereich illegale Migration, 169 Personen innerhalb von 8 Tagen
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Kiel (ots)

10 Flüchtlinge wurden durch die Bundespolizei im Kieler Hauptbahnhof angetroffen, innerhalb einer Woche steigt die Zahl allein in Kiel damit auf 169.

Heute Morgen, 11.08.2015, kontrollierten Beamte der Bundespolizei im Kieler Hauptbahnhof eine größere Presonengruppe, die gerade den aus Hamburg kommenden Regionalexpress verlassen hatte. Es handelte sich um Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Da sie sich nicht ausweisen konnten, wurden sie durch die Beamten zur Personalienfeststellung mit in die Diensträume genommen. Dort stellte sich heraus, dass es sich um Flüchtlinge aus Syrien handelt.

Alleine im Kieler Hauptbahnhof steigt damit die Zahl der durch die Bundespolizei im Bereich der illegalen Migration registrierten Personen innerhalb der letzten 8 Tage (03.08.2015 - 11.08.2015) auf 169. Die Personen kamen aus den Herkunftsländern Syrien, Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Somalia, Sudan sowie weiteren Nordafrikanischen Staaten. Sämtliche Personen wurden durch die Bundespolizei nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen an die zuständigen Erstaufnahmeeinrichtungen weitergeleitet oder an Jugendhilfeeinrichtungen übergeben.

Auf der Vogelfluglinie zwischen Lübeck und Puttgarden - ebenfalls im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Kiel - wurden im gleichen Zeitraum weitere 50 Personen registriert und an die entsprechenden Behörden weitergeleitet.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressesprecher
Gerhard Stelke
Telefon: 0431 98 071 119
mobil : 0171 24 72 898
E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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