Bundespolizeiinspektion Hamburg

BPOL-HH: Verbotener Handy SMS-Ton führt zum Einsatz der Hamburger Bundespolizei -

Hamburg (ots) - Verbotener Handy SMS-Ton führt zum Einsatz der Hamburger Bundespolizei -

Am 01.08.2014 gegen 18.40 Uhr sorgte ein verbotener Nachrichtenton auf dem Handy eines Reisenden (m.32) in einem ICE auf der Fahrt von Berlin nach Hamburg für Aufregung unter den anwesenden Fahrgästen. Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei erhielt der Beschuldigte während der Zugfahrt mehrfach Nachrichten (SMS) auf seinem Handy; jedes Mal ertönte dann ein für die Reisenden gut hörbarer Nachrichtenton mit dem Wortlaut:

   - "Vielen Dank, Heil Hitler"- 

Empörte Fahrgäste informierten telefonisch die Bundespolizei über die verfassungswidrigen Parolen im Zug.

Nach Einfahrt des ICE im Hamburger Hauptbahnhof stellten eingesetzte Bundespolizisten den Beschuldigten sowie mehrere Zeugen des Vorfalls im Zug fest.

Die Polizeibeamten überprüften das mitgeführte Handy des 32-Jährigen; beim Eingang einer SMS ertönte umgehend der Nachrichtenton "Vielen Dank, Heil Hitler". Noch vor Ort musste der Beschuldigte die verbotene Datei löschen.

Gegen den Beschuldigten leiteten Bundespolizisten ein Strafverfahren (Verdacht auf Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) ein. Der deutsche Staatsangehörige ist polizeilich einschlägig bekannt, ist aber hinsichtlich des Verwendens verfassungswidriger Parolen noch nicht in Erscheinung getreten (nach jetzigem Sachstand kein Bezug zum rechten Spektrum).

Hinweis: Gem. Strafgesetzbuch können solche Straftaten mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft werden.

Weitere Auskünfte können von der Bundespolizei nicht erteilt werden!

Bundespolizeiinspektion Hamburg

Pressesprecher
Rüdiger Carstens
Mobil 0172/4052 741
E-Mail: ruediger.carstens@polizei.bund.de
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