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08.05.2018 – 15:22

Bundespolizeidirektion Hannover

BPOLD-H: Internationales Verfahren in mehreren Ländern, Bundespolizei ermittelt gegen Schleuserorganisation

München, Niedersachsen (ots)

München - Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Weiden kam es heute (8. Mai) im Rahmen eines internationalen Ermittlungsverfahrens in mehreren europäischen Ländern zu einem groß angelegten Polizeieinsatz. In Serbien, Rumänien und Deutschland durchsuchten Einsatzkräfte zeitgleich mehrere Objekte. Bisher haben Polizisten einen Tatverdächtigen im Ausland festgenommen. Nach weiteren Personen wird noch mit europäischen Haftbefehlen gefahndet. Aufgrund der im Zuge der Ermittlungen durch die Bundespolizei gewonnenen Erkenntnisse, dass die in Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen wohnhaften mutmaßlichen Täter bewaffnet sein könnten, waren auch Spezialkräfte der Bundespolizei beteiligt. Die Beamten nahmen bei den Durchsuchungen drei Personen fest, die über keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente verfügten. Zudem stellten sie Mobiltelefone, SIM-Karten und schriftliche Aufzeichnungen sicher.

Dem Einsatz waren monatelange europaweite Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung München gegen eine international agierende Schleuserorganisation vorausgegangen, welche banden- und gewerbsmäßig Ausländer mittels LKW - Sattelaufliegern aus der Türkei über Rumänien und Bulgarien bis nach Deutschland einschleuste. Hierbei wurden teilweise bis zu 40 Personen in einem Fahrzeug eingeschlossen und unter lebensbedrohlichen Bedingungen in das deutsch - österreichische bzw. deutsch - tschechische Grenzgebiet befördert. Für die zum Teil lebensgefährliche Reise mussten Migranten der kriminellen Schleuserorganisation bis zu 10.000 Euro für ihren Transport bezahlen.

Die Durchsuchungsmaßnehmen in Niedersachsen erfolgten in Ottersberg und Lilienthal.

Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion München
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit -
PHK Knott
Telefon: 089 12149-1011


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