Das könnte Sie auch interessieren:

POL-ME: Einbrecher auf frischer Tat ertappt - Erkrath - 1902077

Mettmann (ots) - Am späten Dienstagabend des 12.02.2019 gegen 22.25 Uhr erhielt die Kreispolizei Mettmann ...

POL-ME: Schwere Kollision auf der Asbrucher Straße - Velbert / Wülfrath - 1902128

Mettmann (ots) - Am Montagabend des 18.02.2019, gegen 17.50 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Mann aus Wuppertal, ...

POL-WHV: Pressemeldung Wilhelmshaven, 15. - 17.02.19

Wilhelmshaven (ots) - Am Samstagnachmittag gelangten unbekannte Täter in die Räumlichkeiten eines Pflegeheims ...

13.12.2016 – 18:06

Bundespolizeidirektion Berlin

BPOLD-B: Durchsuchungen bei mutmaßlichen Schleusern

Berlin-Spandau/Reinickendorf (ots)

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin durchsuchten gestern Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Schleuser drei Wohnungen in Berlin. In dem Verfahren sind zwei mutmaßliche Schleuser verdächtig, Menschen aus dem Kosovo nach Berlin gebracht haben zu lassen. Bei dem Einsatz kamen auch Spezialkräfte der Polizei Berlin zum Einsatz.

Am Montag durchsuchten Beamte der Polizei Berlin und der Bundespolizei in Spandau und Reinickendorf drei Wohnungen und nahmen zwei Kosovaren vorläufig fest. Den Tatverdächtigen wird vorgeworfen, seit Januar 2015 mehrere Personen unter Mithilfe von weiteren bekannten und unbekannten Tätern aus dem Kosovo nach Deutschland geschleust zu haben. Von den Geschleusten wurden bis zu 1.000 Euro verlangt. Die 37- und 44-jährigen Männer sollen dabei aus Berlin agiert und unter Mithilfe Dritter insgesamt neun Personen auf dem Landweg über Tschechien nach Deutschland geschleust haben. Bei zwei Wohnungen lagen Erkenntnisse vor, dass die Tatverdächtigen im Besitz einer scharfen Schusswaffe sind. Aufgrund dieses Gefährdungshinweises kam das Spezialeinsatzkommando der Polizei Berlin zum Einsatz. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler gefälschte Dokumente aus Kroatien, Slowenien und der Schweiz auf. Darüber hinaus stellten die Beamten eine scharfe Schusswaffe, Munition sowie zollrechtlich relevante Arbeits- und Firmenunterlagen sicher. Die Ermittlungen dauern an. Die Tatverdächtigen blieben vorerst auf freien Fuß.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0171 7617149
Fax: 030 91144-4049
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Berlin, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Bundespolizeidirektion Berlin
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung