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29.06.2015 – 14:15

Bundespolizeidirektion Berlin

BPOLD-B: Vater schleust seine Familie nach Deutschland

Frankfurt (Oder) (ots)

Am vergangenen Wochenende versuchten mehrere Personen illegal nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei nahm vier Personen in Gewahrsam.

Die Beamten kontrollierten am Sonnabendvormittag (10:15 Uhr) in einem grenzüberschreitenden Zug eine Familie aus Tadschikistan. Nur in dem Reisepass des Familienvaters befand sich ein gültiges Visum. Seine 28-Jährige Ehefrau und seine zwei Töchter (sechs und acht Jahre alt) konnten keine gültigen Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland vorlegen.

Der 34-Jährige war nach eigenen Angaben aus geschäftlichen Gründen nach Deutschland gereist. Weil seine Familie in der Heimat bedroht würde, wollte er sie nach Deutschland holen.

Gemeinsam wollen sie nun Asyl in Deutschland beantragen. Wie sich nach ersten Ermittlungen herausstellte, machte der Mann bereits bei der Beantragung des eigenen Visums falsche Angaben, denn die Reise der Familie war bereits von ihm geplant gewesen.

Die Bundespolizei annullierte das Visum und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Einschleusens von Ausländern sowie der unerlaubten Einreise und des Aufenthalts nach Deutschland gegen den Vater ein. Gegen seine Ehefrau wird wegen der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ermittelt.

Drei Stunden später nahm die gemeinsame Streife von Bundespolizei und polnischem Grenzschutz vier junge Vietnamesen in Polen fest. Die Männer im Alter zwischen 19 - 36 Jahren waren gegen 13:00 Uhr mit einem Renault Megan in Richtung Deutschland unterwegs. Als die Streife das Fahrzeug an der E30 in Swiecko kontrollieren wollte, sprang das Quartett aus dem Auto und flüchtete zu Fuß.

Trotz Flucht konnten alle Personen gestellt werden. Weil keiner der Männer gültige Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt nach Deutschland besaß, leitete die Bundespolizei vier Ermittlungsverfahren ein. Die weitere Bearbeitung haben die polnischen Behörden übernommen.

Einen weiteren Fall der unerlaubten Einreise deckte eine Streife der Bundeszollverwaltung am Sonntagvormittag auf. Diese hatte an der Anschlussstelle West der BAB 12 gegen 8:15 Uhr einen PKW kontrolliert, in dem sich ein 46-jähriger Georgier befand. Er hatte keine gültigen Dokumente bei sich. Hinzugerufene Bundespolizisten übernahmen den Fall und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts gegen den Mann ein.

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