Bundespolizeidirektion Berlin

BPOLD-B: Bundespolizei und polnischer Grenzschutz decken mehrere Fälle von irregulärer Migration auf

Frankfurt (Oder): (ots) - Am gestrigen Donnerstag deckten Bundespolizisten und polnische Grenzschützer drei unerlaubte Einreisen in grenzüberschreitenden Bussen und Reisezügen auf.

Im ersten Fall, kurz nach Mitternacht gegen 00:10 Uhr, deckte eine Streife der gemeinsamen deutsch-polnischen Fahndungsgruppe den unerlaubten Aufenthalt eines 29-jährigen Aserbaidschaners auf. Der Mann war Insasse in einem aus Deutschland kommenden estnischen Reisebus und ist am ehemaligen Grenzübergang Frankfurt (Oder) Autobahn/ Swiecko, auf polnischem Gebiet, kontrolliert worden. Der Mann konnte keine für den Aufenthalt im Bundesgebiet gültigen Dokumente vorweisen. Der polnische Grenzschutz beendete die Weiterfahrt und übernahm die weitere Bearbeitung.

Wenige Stunden später, gegen 05:55 Uhr geriet ein chinesischer Staatsangehöriger auf der BAB 12, an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West, in die Kontrolle der Bundespolizei. Er war in einem estnischen Reisebus landeinwärts unterwegs. Er war ins Bundesgebiet eingereist ohne im Besitz eines dafür notwendigen Reisepasses und eines Visums zu sein.

Der 48-Jährige erhielt eine Anzeige wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes im Bundesgebiet. Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen konnte der Mann mit einer Ausreiseaufforderung die Dienststelle verlassen.

Im dritten Fall gegen 09:55 verhinderte eine deutsch-polnische Streife die unerlaubte Einreise eines 43-jährigen Jordaniers. Der Mann saß im Reisezug Eurocity 46 von Warschau nach Berlin. Kurz nach Abfahrt des Zuges vom Bahnhof Rzepin/Polen überprüften die Beamten den 43-Jährigen. Dabei erkannten sie, dass er über einen jordanischen Reisepass und eine Aufenthaltsgestattung für Polen verfügte.

Da er keinerlei Dokumente für eine erlaubte Weiterreise nach Deutschland vorweisen konnte, nahmen ihn Beamte des polnischen Grenzschutzes in Gewahrsam.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Versuchs der unerlaubten Einreise ein.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0171 7617149
Fax: 030 91144-4049
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Berlin, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion Berlin

Das könnte Sie auch interessieren: