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09.09.2014 – 15:19

Bundespolizeiinspektion Trier

BPOL-TR: Unerlaubte Einreisen: Bundespolizei bearbeitet zahlreiche Aufgriffe

Trier-Prüm-Koblenz-Flughafen Frankfurt-Hahn (ots)

Die Streifen der Bundespolizeiinspektion Trier treffen täglich auf Menschen, die unerlaubt in die Bundesrepublik eingereist sind und sich hier unerlaubt aufhalten. Vielfach wurden die Personen von Schleuserbanden nach Deutschland gebracht. Erst am Wochenende strandeten Großfamilien in Trier. Damit auch Kinder in den Streifenwagen sicher befördert werden können, hat die Bundespolizei weitere Kindersitze für ihre Einsatzfahrzeuge angeschafft.

Am Montagnachmittag stellte die Bundespolizei Trier einen 32 Jahre alten Serben fest, der eine vierköpfige serbische Familie in seinem Fahrzeug beförderte. Sofort händigten alle Familienmitglieder ihre Geburtsurkunden aus und äußerten Asylbegehren. Bei der Durchsuchung fand die Bundespolizei dann auch die Pässe der Personen. Die Ermittlungen ergaben, dass sich die Familie bereits seit zwei Wochen in Deutschland aufgehalten hat. Gegen den Fahrer ermittelt die Bundespolizei wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise.

Am Montagabend traf die Bundespolizei am Trierer Hauptbahnhof auf einen 24 Jahre alter Syrer. Der führte keinen gültigen Ausweis mit, sondern lediglich die Kopie eines Passes. Bei der Vernehmung sagte der Mann, er sei mit dem Zug über Italien, Frankreich und Luxemburg nach Trier gekommen. Er wurde in die Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Trier gebracht. Mit einem kosovarischen Führerschein ausgestattet wurde ein 32 Jahre alter Mann aus dem Kosovo von der Bundespolizei in Trier angetroffen. Auch er wurde in die Aufnahmeeinrichtung gebracht.

Ebenfalls am Montagabend wurden zwei 28 und 39 Jahre alte Männer aus Bosnien-Herzegowina nach der Einreise aus Belgien von der Prümer Bundespolizei gestoppt. Sie waren ohne Ausweise unterwegs und in Belgien bereits als Asylbewerber gemeldet. Sie mussten zurück nach Belgien.

Gegen Personen, die unerlaubt nach Deutschland eingereist sind, muss die Bundespolizei, unabhängig von den eingeleiteten Asylverfahren, Strafverfahren nach den Bestimmungen des Aufenthaltsgesetzes einleiten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Trier
Rudolf Höser
Pressesprecher

Telefon: +49 651 436 78-1005
Mobil: +49 172-651 378 9
E-Mail: bpoli.trier.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

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