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27.04.2018 – 10:37

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOL NRW: Eine turbulente Nacht für die Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof

BPOL NRW: Eine turbulente Nacht für die Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof
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Köln (ots)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden innerhalb von zwei Stunden mehrere Bundespolizisten angegriffen und ein Dienst-Kfz beschädigt. Ein Bundespolizist musste seinen Dienst abbrechen und sich ärztlich behandeln lassen.

Kurz vor Mitternacht kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen 30-jährigen Rumänen im Kölner Hauptbahnhof und nahm ihn mit zur Dienststelle. Der polizeibekannte Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Gießen wegen "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" bereits gesucht. Auf dem Weg schlug der Renitente einem Bundespolizisten ins Gesicht, der gerade noch ausweichen konnte. In den Diensträumen der Bundespolizei beruhigte sich der Mann nach einiger Zeit und wurde nach Feststellung seiner Identität wieder entlassen.

Nur eine Stunde später, gegen 01:00 Uhr, konnte sich ein 25-Jähriger nicht benehmen, der die Dienststelle zunächst freiwillig aufgesucht hatte. Eine anfängliche Diskussion endete in einer Widerstandshaltung gegen einen Bundespolizisten. Der Polizist stürzte so, dass er sich in ärztliche Behandlung begeben musste und seitdem dienstunfähig ist.

Parallel dazu wurde ein ebenfalls 25-Jähriger durch eine Streife der Bundespolizei zwecks Ausnüchterung (ca. 1,8 Promille) in Gewahrsam genommen. Er hatte zuvor im Kölner Hauptbahnhof Reisende belästigt und gegen Mülleimer getreten. Während der Fahrt zum Polizeipräsidium beleidigte und bedrohte der aggressive Mann die Bundespolizisten mit den Worten "Ihr Hurensöhne, ich jage euch eine Kugel in den Kopf!". Dann trat er gegen die Sitze und zerstörte den Innenraum des Gefangenentransporters. Auch vor den Bundespolizisten machte er keinen Halt, die glücklicher Weise unverletzt blieben.

Die turbulente Nacht der Kölner Bundespolizei endete in Ermittlungsverfahren wegen "Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte", "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, "Beleidigung", "Bedrohung", "Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel", "und "Körperverletzung".

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Köln
Martina Dressler

Telefon: 0221/16093-102
Fax: + 49 (0) 221 16 093 -190
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