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BPOL NRW: Schuhabdruck im Gesicht - Pfefferspray Einsatz - Bundespolizei ermittelt nach gefährlicher Körperverletzung am Dortmunder Hauptbahnhof

Schuhabdruck im Gesicht 
Foto: Bundespolizei
Schuhabdruck im Gesicht Foto: Bundespolizei

Dortmund - Hagen (ots) - Nur noch Kopfschütteln bei Einsatzkräften der Bundespolizei verursachte am Sonntagmorgen (19. November) eine körperliche Auseinandersetzung und die damit verbundenen Begleitumstände (ein Big Mac).

Gegen 01:30 Uhr wurden Bundespolizisten in das Burger-Restaurant gerufen, weil dort zwei Männer in Streit geraten waren. Als Einsatzkräfte das direkt neben der Bundespolizeiwache ansässige Restaurant betraten, konnten sie beobachten, wie zwei Männer sich Schlugen. Dabei lag das Duo auf dem Boden. Noch immer auf dem Boden liegend setzte ein 54-jähriger Mann aus Dortmund gezielt zum Tritt an. Um dies zu verhindern setzte ein Bundespolizist Pfefferspray ein, was den Tritt jedoch nicht verhindern konnte.

Durch den Tritt erlitt sein Kontrahent, ein 23-Jähriger Hagener, einen Fußabdruck im Gesicht (siehe Foto). Zeugenbefragungen ergaben, dass der 23-Jährige mehrere Besucher des Restaurants beleidigte. Unter anderem eine 27-jährige Frau aus Dortmund, welche in Begleitung des 54-Jährigen war. Dieser wurden dann von dem Hagener angegriffen, gegen welchen er sich zur Wehr setzt.

Die 27-Jährige erklärte den erstaunten Beamten, dass sie der Auseinandersetzung nur kurz folgte, da sie so enormen Hunger bekommen hätte, woraufhin sie der Auseinandersetzung den Rücken zugewandt hätte um ihren Big Mac zu verspeisen.

Beide Männer wurden daraufhin zur Wache gebracht. Auf dem Weg dorthin versuchte der aggressive Hagener mit einem Ellenbogenschlag einen Bundespolizisten im Gesicht zu verletzen. Dieser konnte den Angriff abwehren und den Mann fesseln.

Alle Beteiligten waren alkoholisiert. Nach der Sachverhaltsaufnahme wurden sie später getrennt von der Wache entlassen. Gegen den 23-Jährigen der in mehr als 30 Fällen wegen Gewalt-, Raub- und Widerstandsdelikten polizeibekannt ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands eingeleitet.

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