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BPOL NRW: Zivilfahnder mit Regenschirm bedroht - Bundespolizei setzt Pfefferspray gegen Taschendiebe ein

BPOL NRW: Zivilfahnder mit Regenschirm bedroht - Bundespolizei setzt Pfefferspray gegen Taschendiebe ein
Tatwaffe Regenschirm Foto: Bundespolizei

Essen (ots) - Gestern Abend (26. September) wurde ein Taschendieb von Bundespolizisten beim Diebstahl beobachtet und anschließend festgenommen.

Gegen 18:30 Uhr bemerkten Taschendiebstahlfahnder der Bundespolizei im Hauptbahnhof Essen drei junge Männer, die sich für zwei junge Frauen und deren Handys interessierten.

Beim Einstieg in den RE 6 näherten sich die Männer einer der Frauen, die zuvor ihr iPhone in ihrer Jackentasche verstaut hatte. Anschließend konnten die Beamten beobachten, wie einer der Männer im Gedränge etwas aus der Tasche der Essenerin nahm.

Nach getaner Arbeit wollten die "Langfinger" den Bahnhof schnell verlassen. Daran wurden sie allerdings von den Zivilfahndern gehindert und festgehalten.

Dabei wehrten sich die drei Männer heftig und schubsten die Essenerin derart stark gegen eine Informationstafel, dass sie sich Rippenprellungen zuzog. Dann ließen sie ihre Beute fallen und flüchteten.

Der Haupttäter, ein junger Mann aus Libyen, konnte nach einer Flucht über die Gleise, bis hin in die Innenstadt, gestellt werden.

Dabei bedrohte er die Zivilfahnder mit einem Regenschirm. Durch den Einsatz von Pfefferspray wurde der 21-jährige überwältigt und anschließend zur Wache verbracht.

Anschließend wurde der wohnsitzlose Asylbewerber in das Polizeigewahrsam in Essen gebracht.

Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Verfahren wegen räuberischem Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

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