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06.09.2017 – 12:54

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOL NRW: Zwei Taschendiebinnen durch couragierte Mitbürger und Zugpersonal gestellt

Düsseldorf (ots)

Taschendiebstähle im Fernbahnhof Düsseldorf und im Düsseldorfer Hauptbahnhof durch Zugbegleitpersonal und Mitreisende aufgeklärt.

Gestern Mittag (05. September), kam es beim Einstieg in den RE 1 am Düsseldorfer Fernbahnhof zu einem Taschendiebstahl durch eine 18-jährige Bosnierin. Ihr Opfer, eine 27-jährige Deutsche, bemerkte von der Tat nichts. Ganz anders als die zwei 44- und 49-jährigen Zugbegleiter. Diese beobachteten, wie die 18-jährige die Geldbörse aus der Handtasche der Geschädigte zog und an sich nahm. Die Täterin wurde noch vor Ort von den Zeugen gestellt und festgehalten. Die Geschädigte erhielt ihr Eigentum zurück und ein Sachschaden von 150 Euro konnte durch die zwei Zeugen verhindert werden. Bei der 18-jährigen handelt es sich um eine polizeilich bekannte Intensivtäterin im Bereich der Eigentumskriminalität, insbesondere Taschendiebstahl. Der zweite Fall ereignete sich am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Dort wurde eine 45-jährige Deutsche durch eine 34-jährige Bulgarin bestohlen. Auch diese Geschädigte erhielt ihr Eigentum zurück. Dies verdankte sie dem glücklichen Umstand beherzter Mitmenschen. Die Tat selbst wurde von der Geschädigten nicht bemerkt. Die beschuldigte Bulgarin wurde durch zwei unbekannte Reisende nach der Tatausführung gestellt und festgehalten. Nach Zeugenaussagen händigte sie das Diebesgut erst nach Vorhalt der Diebstahlshandlung wieder aus. Die Schadenshöhe ist in diesem Fall noch nicht bekannt. Bei dieser Beschuldigten handelte es sich um eine international agierende Intensivtäterin. Die beschuldigten Frauen setzen ihren Weg nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen fort.

In diesem Zusammenhang wird noch mal auf die Vorgehensweise professioneller Taschendiebe hingewiesen. Diese gehen arbeitsteilig vor und sind meist in Gruppen unterwegs. Ein sogenannter "Blocker" verursacht ein Gedränge, welches der "Zieher" zur Tatausführung nutzt. Die Tathandlung selbst wird durch eine weitere Person abgedeckt. Achten Sie bei einem Menschengedränge und in unübersichtlichen Situationen noch stärker auf Ihre Wertsachen. Besonders genutzt werden Ein- und Ausstiegsvorgänge im Zusammenhang mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Werden Sie aufmerksam, wenn Personen den Einstiegsvorgang absichtlich verzögern und/oder Personen, die zu nahe an Sie herantreten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Düsseldorf
Alina Hammes
Telefon: +49 (0) 211 179276-151
Mobil: +49 (0) 173 56 78 643
E-Mail: presse.d@polizei.bund.de
Twitter: https://twitter.com/BPOL_NRW
www.bundespolizei.de

Bismarckstraße 108
40210 Düsseldorf


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