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16.03.2017 – 10:48

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOL NRW: Unachtsamkeit im Bahnverkehr kann teuer werden - Bundespolizei warnt vor Ablenkung und Taschendieben!

Essen (ots)

Gestern Abend (15. März) mussten Bundespolizisten wieder einmal eine Diebstahlsanzeige aufnehmen, weil die Geschädigte (21) ihr Eigentum nicht im Blick hatte.

Was im Straßenverkehr schon lange strickt verboten ist, könnte ähnlich auch für Reisende im Bahnverkehr übernommen werden. Zumindest wäre ein ähnliches Verhalten sinnvoll.

Nicht vom Smartphone ablenken lassen!

Ablenken lies sich gestern (15. März) eine 21-Jährige Frau aus China die im RE 6 um ihre Geldbörse erleichtert wurde. Nach eigenen Angaben hatte sie die Reisende auf ihrer Reise ausgiebig mit ihrem Handy beschäftigt. Deshalb hatte sie von dem Dieb, der ihre Geldbörse entwendete hatte, überhaupt nichts mitbekommen.

Nun hat die Hannoveranerin nicht nur den Verlust von Bargeld und persönlichen Gegenständen zu beklagen. Sie darf in den nächsten Tagen zum chinesischen Konsulat reisen, die Führescheinstelle aufsuchen, sich um neue Kredit- und EC-Karten kümmern und ihre Krankenkasse um eine neue Krankenversichertenkarte bitten. Alles Dinge, die zum zeitlichen Aufwand auch durchaus nicht billig werden können.

Die Bundespolizei setzt bereits seit mehr als zwei Jahren zivile Taschendiebstahlsfahnder gegen die "Langfinger" ein. Trotzdem bleibt es auch weiterhin notwendig, Reisende über das kriminelle Treiben der "Langfinger" aufzuklären und Prävention zu betreiben.

Reisende sollten folgende Verhaltenshinweise beherzigen:

Sichere Aufbewahrung unterwegs:

   - Tragen Sie Geld, Kreditkarten, Papiere und andere Wertsachen 
     immer eng am Körper. Nutzen Sie verschlossene Innentaschen.
   - Keinesfalls gehören Geldbörsen, Wertsachen und Mobiltelefone in 
     Außentaschen.
   - Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen mit dem Verschluss zum 
     Körper und vor dem Bauch.
   - Tragen Sie Rucksäcke im Gedränge vor dem Körper.
   - Halten Sie immer Körperkontakt zu Ihrem Handgepäck.
   - Lassen Sie niemals Wertgegenstände in Jacken, die Sie an 
     Garderoben oder über Stuhllehnen hängen.
   - Seien Sie achtsam, zum Beispiel wenn Sie angerempelt werden oder
     Ihre Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird. Dies 
     könnte ein Trick sein, um an Ihr Geld zu gelangen. 

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund
Hendric Bagert
Telefon: 0231 562247-133
E-Mail: bpoli.dortmund.presse@polizei.bund.de

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

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