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31.10.2016 – 14:17

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Taschendieb beißt Polizisten in die Hand - Bundespolizei stellt flüchtende Täter

Duisburg (ots)

Zwei Tatverdächtige aus dem nordafrikanischem Raum im Alter von 18 und 21 Jahren, versuchten am Samstagmorgen (29.10.2016), um 07.30 Uhr, im Regionalexpress 1 zwischen Düsseldorf Flughafen und Duisburg Hauptbahnhof eine schlafende Reisende zu bestehlen.

Beide Tatverdächtigen versuchten aus dem mitgeführten Rucksack der 27-jährigen Essenerin Wertgegenstände zu entwenden. Als die junge Frau wach wurde, bemerkte sie das Vorhaben der Taschendiebe. Daraufhin flüchtete das aus Marokko und Libyen stammende Duo. Was die Nordafrikaner jedoch nicht ahnten, war der Umstand, dass sie zu diesem Zeitpunkt bereits im Fokus ziviler Taschendiebstahlfahnder der Bundespolizei waren.

Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen. Dabei warf ein Tatverdächtiger ein iPhone 6 auf den Boden. Dieses wurde im Nachgang sichergestellt.

Gegen ihre Festnahme wehrten sich die Täter vehement. Sie traten und schlugen um sich. Der Marokkaner nahm Anlauf und sprang mit den Füßen voran in Richtung eines Polizeibeamten. Dieser konnte dem Sprung ausweichen und nahm den Marokkaner fest. Bei der Fesselung biss er dem Polizisten in die Hand.

Nach der Festnahme wurden die Tatverdächtigen auf das Bundespolizeirevier am Duisburger Hauptbahnhof gebracht. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der schlafenden Reisenden ein Schaden von 60EUR entstanden wäre. Der Eigentümer des iPhones, ein 19-jähriger Wuppertaler wurde kontaktiert und konnte sein Handy auf der Polizeiwache abholen. In diesem Fall wurde ein Schaden in Höhe von 700EUR vereitelt.

Die Täter verbrachten die Nacht im Polizeigewahrsam. Am darauffolgenden Tag (30. Oktober 2016) wurden sie durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizei dem Richter vorgeführt. Ihnen werden ein besonders schwerer Fall des Diebstahls, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamten und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Derzeit befinden sich beide Täter in Untersuchungshaft.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Düsseldorf
Dajana Burmann
Telefon: +49 (0) 211 179276-151
E-Mail: bpoli.duesseldorf.presse@polizei.bund.de

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