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BPOLD STA: Bundespolizei in Kempen schnappt Diebesbande auf der BAB40

Kleve-Kempen-Bottrop-Essen (ots) - Am 30.06. gegen 23:30 Uhr kontrollierte die Bundespolizei auf der BAB 40 ein niederländisches Taxi. Im Wagen befanden sich 4 Fahrgäste. Drei 16-, 17- und 19-jährige männliche Personen sowie ein 15-jähriges Mädchen. Was sich im Weiteren ergab, erstaunte die Beamten nicht schlecht. Sie stellten zunächst Marihuanageruch fest und nahmen die Vier daraufhin näher in Augenschein. Bei 2 Personen wurden kleinere Mengen Marihuana aufgefunden. Weiterhin fanden die Beamten eine Geldkarte und eine Geldbörse, die nicht zugeordnet werden konnten. Es stellte sich heraus, dass die Sachen Tags zuvor einer älteren Dame aus Bottrop gestohlen wurden. Mit dem Geld hatte sich die Diebesbande auf Einkaufstour in ein Outletcenter in die Niederlande begeben. Das mitgeführte Handy des Mädchens war darüber hinaus zur Eigentumssicherung ausgeschrieben. Es wurde im April 2016 als gestohlen gemeldet. Die fahndungsmäßige Überprüfung der Jugendlichen ergab, dass die Drei bereits umfangreich polizeilich in Erscheinung getreten waren. Die 15-Jährige war wegen 22 Verstößen wegen Erschleichen von Leistungen, mehreren Fahrraddiebstählen und Sachbeschädigung bekannt. Wegen Sachbeschädigung hatte sie bereits in Untersuchungshaft gesessen. Gegen den 16-jährigen liegen diverse Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Außerdem war er wegen Bedrohung zum Nachteil seiner Lehrer und Schule aufgefallen. Der 17-jährige hatte 24 Verstöße wegen Erschleichen von Leistungen, diverse Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, war Mittäter bei einem PKW-Diebstahl, bekannt wegen Diebstahl von Fahrrädern, Unterschlagung von Krafträdern und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Alle drei Jugendliche waren zudem als vermisste Personen ausgeschrieben. Der 19-jährige Mann war bislang mehrfach wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen. Die Bundespolizei beschlagnahmte das Rauschgift und sämtliches Diebesgut. Alle Personen wurden entsprechend beanzeigt. Nach Sachvortrag bei der Staatsanwaltschaft wurden die Jugendlichen an eine Jugendeinrichtung übergeben, der heranwachsende Beschuldigte auf freien Fuß gesetzt.

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