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29.06.2016 – 11:30

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Jugendliche legten Steine auf die Gleise und beschädigten Wartehäuschen -Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Leichtsinn und bittet um Zeugenhinweise-

BPOLD STA: Jugendliche legten Steine auf die Gleise und beschädigten Wartehäuschen
-Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Leichtsinn und bittet um Zeugenhinweise-
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Rheine, Hörstel, Ibbenbüren (ots)

Am späten Dienstagabend (28.06.2016) gegen 22:10 Uhr meldete der Fahrdienstleister des Bahnhofs Ibbenbüren-Esch der Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Münster, dass Jugendliche am DB Haltepunkt Hörstel Steine auf die Gleise gelegt und ein Wartehäuschen beschädigt hätten.

Die eingesetzten Streifen von Landes- und Bundespolizei stellten vor Ort fest, dass auf dem Gleis 1 aufgelegte Schottersteine von einem Zug überfahren worden waren. Entsprechende Mahlspuren waren auf den Schienenköpfen zu erkennen. Außerdem wurde die Glasscheibe eines Wartehäuschens auf dem Bahnsteig am Gleis 1 zerstört. Laut Hinweisen wurden zwei Jugendliche dabei beobachtet, wie sie zuvor Steine auf die Gleise gelegt und das Wartehäuschen mit Steinen beworfen hätten.

Personen wurden durch diesen Vorfall nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich nach Auskunft des Fachdienstes der DB AG auf ca. 800,00 Euro. Beide Streckengleise Rheine-Esch wurden aufgrund des Vorfalls von 22:10 Uhr bis 22:50 Uhr gesperrt.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" sowie "Sachbeschädigung" gegen Unbekannt ein.

Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können, werden gebeten sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei eindringlich darauf hin, dass es sich bei der Hindernisbereitung im Gleisbereich um lebensgefährlichen Leichtsinn handelt. Durch das Überrollen der Steine oder sonstiger Gegenstände können diese zu Geschossen werden und die in der Nähe aufhaltenden Personen verletzen oder sogar töten. Auch kann es zu mehreren tausend Euro an Schadensersatzansprüchen kommen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Münster
Wolfgang Amberge
Telefon: 0251 97437 - 0
E-Mail: bpoli.muenster.presse@polizei.bund.de

Bahnhofstr. 1
48143 Münster

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

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