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18.06.2015 – 11:43

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Bei 160 Km/h - 47-Jähriger zieht Notbremse - "Der Zug fuhr mir zu schnell" - Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren ein

BPOLD STA: Bei 160 Km/h - 47-Jähriger zieht Notbremse - "Der Zug fuhr mir zu schnell" - Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren ein
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Dortmund - Herzebrock-Clarholz (ots)

Vermutlich benebelt vom Drogenkonsum betätigte heute Nacht (18. Juni) ein 47-jähriger Reisender die Notbremse in einem Regionalexpress. Bei einer Geschwindigkeit von 160 Km/h wurde der Regionalexpress gestoppt.

Gegen 00:12 Uhr nutzte der 47-Jährige aus Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh) den RE 6 in Richtung Dortmund. Im Bereich Scharnhorst betätigte er dann die Notbremse in seinem Abteil. Sofort wurde der Zug abgebremst bis er zum Stehen kam.

Durch einen Bahnmitarbeiter wurde der 47-Jährige auf sein Verhalten angesprochen. Seine Antwort:" Der Zug fuhr mir zu schnell, ich wollte mit dem Triebfahrzeugführer darüber sprechen."

Nach circa drei Minuten konnte der Triebfahrzeugführer die Fahrt wieder aufnehmen. Mit einer Verspätung von drei Minuten erreichte der Regionalexpress den Dortmunder Hauptbahnhof. Dort nahmen Bundespolizisten den 47-Jährigen in Empfang.

Der Mann aus Herzebrock-Clarholz, der nach eigenen Angaben Drogen konsumiert hatte, erklärte auch den Bundespolizisten, dass ihm der Zug zu schnell gefahren sei.

Die Bundespolizei leitete gegen den bereits polizeibekannten 47-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen ein.

Nach ersten Erkenntnissen kam durch die Schnellbremsung keine Reisenden im Zug zu Schaden.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund

Volker Stall
Telefon: +49 (0)231 562247-542
E-Mail: bpoli.dortmund.presse@polizei.bund.de

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

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