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25.03.2015 – 11:04

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Nach vorgetäuschter Ohnmacht Bundespolizisten ins Gesicht geschlagen - 27-Jährigen wurde Freizügigkeit aberkannt - Bundespolizei nimmt Gewalttäter in Gewahrsam

Dortmund (ots)

Weil ein alkoholisierter Mann gestern Morgen (24. März) im Dortmunder Hauptbahnhof durch die Betriebsgleise lief und sich dadurch in tödliche Gefahr begab, überprüften Bundespolizisten den polnischen Staatsangehörigen. Nachdem er zuerst eine Ohnmacht vortäuschte, sprang er anschließend auf und schlug einem Bundespolizisten die Faust in das Gesicht. Wie sich später herausstellte, durfte sich der 27-Jährige gar nicht mehr in Deutschland aufhalten. Ihm wurde auf Grund mehrerer Straftaten die Freizügigkeit aberkannt.

Gegen 00:40 Uhr wurde die Bundespolizei über eine männliche Person im Gleisbereich des Dortmunder Hauptbahnhofs informiert. Schnell fanden Einsatzkräfte den augenscheinlich alkoholisierten Mann, der sich in den Betriebsgleisen in östliche Richtung bewegte. Als sie ihn aus den Gleisanlagen führen wollten, täuschte dieser eine Ohnmacht vor und ließ sich noch in den Gleisen fallen. Als die Bundespolizisten ihm aufhelfen wollten, sprang er unvermittelt auf und schlug einem 28-jährigen Beamten mit der Faust. Sofort wurde er überwältigt und gefesselt zur Wache transportiert.

Dort stellte sich bei einer Überprüfung heraus, dass ihm durch die Ausländerbehörde Osnabrück das Einreise- und Aufenthaltsrecht aberkannt wurde. Grund waren mehrere Straftaten, welche der Pole in der Vergangenheit in Deutschland begangen hatte und deswegen bereits zwei Jahre in einer JVA einsaß.

Gegen den bereits wegen Bandendiebstahls polizeibekannten 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands eingeleitet. Anschließend organisierte die Bundespolizei den Rücktransport des Mannes, nach Polen. Der angegriffene Bundespolizist wurde "nur" leicht verletzt.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund

Volker Stall
Telefon: +49 (0)231 562247-542
E-Mail: bpoli.dortmund.presse@polizei.bund.de

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

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