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27.02.2015 – 10:10

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Lebensgefahr! - Mann springt in die Gleisanlagen - Regionalexpress muss Schnellbremsung einleiten - Bundespolizei nimmt alkoholisierten 40-Jährigen in Gewahrsam

Dortmund - Lünen (ots)

Einen Schutzengel hatte gestern Nachmittag (26. Februar) ein 40-jähriger Mann aus Lünen im Dortmunder Hauptbahnhof. Seinen Fahrausweis war in das Gleisbett gefallen. Um ihn wiederzubekommen, begab er sich in die Gleisanlagen. Ein Regionalexpress musste eine Schnellbremsung einleiten, um den Mann nicht zu überrollen.

Gegen 16:15 Uhr hielt sich der Mann aus Lünen auf einem Bahnsteig im Hauptbahnhof auf, als ihm sein Fahrausweis in das Gleisbett fiel. Offensichtlich ohne sich groß Gedanken zu machen, stieg er in die Gleise und wollte seinen Fahrausweis bergen.

Ein einfahrender Regionalexpress, der noch durch einen 49-jährigen Reisenden durch Handzeichen gewarnt wurde, musste eine Schnellbremsung einleiten, um die Person nicht zu überrollen. Diese kletterte zurück auf den Bahnsteig und stieg anschließend in den Zug.

Bundespolizisten nahmen den 40-Jährigen im Zug in Gewahrsam und brachten ihn zur Wache. Dort ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,98 Promille. Gegen den Lüner wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Ob sich durch die Schnellbremsung Personen im Zug verletzt haben, wurde bislang nicht bekannt.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich vor den tödlichen Gefahren des Bahnverkehrs.

   - Wenn ihnen persönliche Gegenstände in die Gleisanlagen fallen, 
     informieren sie einen Mitarbeiter der Bahn oder die 
     Bundespolizei!
   - Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung 
     oft erst sehr spät wahrgenommen werden!
   - Der Bremsweg eines Zuges kann bei 100 km/h bis zu 1.000m 
     betragen!
   - Züge sind Schienengebunden und können nicht ausweichen! 

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund

Volker Stall
Telefon: +49 (0)231 562247-542
E-Mail: bpoli.dortmund.presse@polizei.bund.de

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

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