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BPOLD STA: Lebensgefährliches Spiel in den Gleisen

Foto Bundespolizei

Köln-Mönchengladbach (ots) - Drei Kinder im Alter von 9-11 Jahren spielten am vergangenen Samstag kurz hinter dem Haltepunkt Stommeln im Gleisbereich und ahnten nicht, dass sie sich in Lebensgefahr befanden. Glücklicherweise brachte der Lokführer seinen Zug rechtzeitig zum Halten; die Strecke wurde gesperrt und zwei Kinder gestellt.

Am Samstag (06.12.2014) wollten die drei Kinder mal etwas ungewöhnliches spielen; sie legten mehrere Steine auf der Bahnstrecke zwischen Pulheim in Richtung Mönchengladbach, um durchfahrende Züge dabei zu beobachten, wie die Steine zerfahren werden. Der Höhepunkt war jedoch, als der 10 Jährige sich in die Gleise stellte, um einen Zug anzuhalten. Die Kinder hatten Glück im Unglück, denn der Lokführer schaffte es, rechtzeitig vor dem Jungen zum Stehen zu kommen. Daraufhin flüchtete er. Die Bundespolizei nahm beide Mädchen in Gewahrsam und brachte sie nach Hause. Der 10 Jährige wurde ebenfalls ausfindig gemacht. In einem ausführlichen Gespräch mit den Eltern und Kindern belehrte die Bundespolizei über das lebensgefährliche Spielen in den Gleisen. Durch die Streckensperrung zwischen Pulheim und Mönchengladbach entstanden Gesamtverspätungen von insgesamt 204 Minuten. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Gefahren an Bahnanlagen hin. Sprechen Sie aktiv mit Ihren Kindern über die Gefahren im Gleisbereich: Der Bremsweg eines Zuges bei einer Geschwindigkeit bei 100 km/h beträgt bis zu 1000 m! Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst spät oder gar nicht wahrgenommen werden. Weitere Hinweise sind auf der Homepage der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de abrufbar.

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