Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Bundespolizei nimmt Diebesband fest

Aachen (ots) - Am Mittwochnachmittag gegen 15.00 Uhr erhielt die Leitstelle der Bundespolizei ein Mitfahndungsersuchen der belgischen Polizei. Nach einem Trickdiebstahl, bei dem Goldketten im Wert von ca. 6.000 Euro entwendet wurden, wurde nach einem PKW Opel mit deutschem Kennzeichen gefahndet. Zwei Streifen der Bundespolizei konnten das Fahrzeug beim Überfahren der Grenze aus Belgien kommend am ehemaligen Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch beobachten und nahmen die Verfolgung auf. Der Fahrer des PKW missachtete mehrfach die Anhalteaufforderungen der Beamten und setzte die Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. Erst an der Ausfahrt Jülich-Ost konnte der PKW gestoppt werden. Fahrer war ein 31-jähriger Rumäne ohne festen Wohnsitz. Mitfahrer waren eine 24-jährige Rumänin aus Duisburg und ein weiterer 20-jähriger Rumäne. Der Fahrer konnte sich zwar gegenüber den Beamten ausweisen, aber eine Fahrerlaubnis führte er nicht mit sich. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass gegen ihn aktuell ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis läuft. Der männliche Mitfahrer konnte sich nicht ausweisen. Seine Identität wurde anhand seiner Fingerabdrücke ermittelt. Die Frau legte lediglich eine Kopie ihrer Identitätskarte zur Kontrolle vor, die auf andere von ihr benutzte Personaldaten ausgestellt war. Bei der Durchsuchung der Frau wurden 6 Goldketten gefunden, die nachweislich aus dem Diebstahl in Belgien stammten. Das Diebesgut wurde beschlagnahmt und gegen das Trio Strafanzeige wegen bandenmäßigen Diebstahls erstattet. Der Fahrer erhielt zusätzlich noch eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde bekannt, dass der Fahrer und seine weibliche Begleitung sowie 4 weitere Landsleute bereits am 23.Oktober diesen Jahres nach ihrer Einreise aus den Niederlanden durch die Bundespolizei auf der BAB 4 in Höhe Aachen-Laurensberg kontrolliert wurden. Damals wurden bei dem Fahrer 8 Smartphones am Körper versteckt aufgefunden, die nach jetzigem Ermittlungsstand aus Diebstahlshandlungen in Belgien stammten. Diese wurde damals auch beschlagnahmt. Beide Verfahren werden jetzt zuständigkeitshalber bei der Landespolizei zusammengeführt. Da der bandenmäßige Diebstahl in Belgien begangen wurde und kein förmliches Auslieferungsersuchen vorlag, musste das Diebestrio wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Der Juwelier aus Belgien wird in Kürze seine Goldketten zurückerhalten.

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