Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: 44-jährige Brite randaliert mit Feuerlöschen im Zug und leistet Widerstand

Foto einer beschädigten Scheibe in der RE 1

Aachen, Eschweiler (ots) - Sonntagfrüh gegen 08.50 Uhr erhielt die Bundespolizei in Aachen die Mitteilung, dass im Regionalexpress der Linie RE 1 auf der Strecke Aachen - Köln beim Halt im Bahnhof Eschweiler eine männliche Person randaliert und mit einem Feuerlöscher bereits mehrere Scheiben des Zuges eingeschlagen hat. Der Zugbegleiter hatte deshalb einen Notruf abgesetzt. Beim Eintreffen von zwei Streifen der Bundespolizei hatte sich der Mann in einer Zugtoilette eingeschlossen. Der Zugbegleiter teilte den Beamten mit, dass der Mann bereits mehrere Scheiben mit dem Feuerlöscher beschädigt und er ihn aufgefordert hätte, damit aufzuhören. Daraufhin hätte der Mann ihn mit dem Feuerlöscher direkt angegriffen. Nur durch das schnelle Schließen einer Zwischentür konnte er dem Angriff ausweichen. Der Mann, ein 44-jähriger Brite, konnte sich gegenüber den Beamten nicht ausweisen. Er sei laut eigenen Angaben zuvor mit einem anderen Zug gefahren und war eingeschlafen. Nachdem er aufgewacht sei, hätte er festgestellt, dass sein gesamtes Gepäck und seine Ausweispapiere verschwunden waren. Der Mann machte auf die Beamten einen sehr verirrten Eindruck und hatte auch keine Schuhe an. Die Beamten wollten ihm zur Identitätsfeststellung und zur Anzeigenaufnahme mit zur Dienststelle nach Aachen nehmen. Hierbei leistete der Mann aktiv Widerstand und musste mit Handschellen gefesselt werden. Nach dem Grund seines Handelns befragt, sagte der Mann, er habe mit seinem "imaginären Freund" gesprochen und der hätte ihm gesagt, er müsse schnellstens aus dem Zug verschwinden. Daraufhin habe er die Scheiben eingeschlagen. Aufgrund seines verwirrten Zustandes wurde der Mann ärztlich untersucht. Seine Identität konnte nach Rücksprache mit dänischen Behörden geklärt werden. Der Brite hält sich seit längerer Zeit in Dänemark auf. Gegen Mann wurde Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, wegen Sachbeschädigung und wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung erstattet. Außerdem muss er wegen der Zerstörung der Scheiben und der eingetretenen Zugverspätung mit einer zivilrechtlichen Forderung der Deutschen Bahn rechnen.

Die beigefügten Bilder sind pressefrei.

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