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04.06.2014 – 13:24

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Lebensgefährliche Handyfotos von Jugendlichen am Buschtunnel Bundespolizei warnt vor Gefahren an Bahnanlagen!

BPOLD STA: Lebensgefährliche Handyfotos von Jugendlichen am Buschtunnel  
Bundespolizei warnt vor Gefahren an Bahnanlagen!
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Aachen (ots)

Purer Leichtsinn von drei Jugendlichen beziehungsweise Heranwachsenden am Buschtunnel beschäftigten die Bundes- sowie Landespolizei in der Nähe der Lütticherstraße. Grund für die Leichtsinnstat der 16 - 18-Jährigen war nur die Anfertigung von Handyfotos vom Tunnel. Das dieser Leichtsinn auch tödlich hätte enden können, ist den Betroffenen erst später nach den Belehrungen der Beamten bewusst geworden. Durch den Buschtunnel fahren auch der ICE und der Thalys. Die enormen Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Züge und die daraus resultierende Sogwirkung würde bei Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes auch Erwachsene mit sich reißen. Auch in Eilendorf wurden erst kürzlich spielende Kinder im Gleisbereich der Bundespolizei gemeldet und am Hauptbahnhof querte ein 23-Jähriger die Gleise, um auf den nächsten Bahnsteig zu gelangen.

Zu den Gefahren, die sich die Beteiligten aussetzen, kommen durch eingeleitete Gleissperrungen auch wirtschaftliche Schäden der Deutschen Bahn AG hinzu.

Für den Verursacher können dies empfindliche Folgen in finanzieller Hinsicht oder strafrechtliche Konsequenzen bei Gefährdung von Reisenden mit sich führen. Der Gesetzgeber sieht hier Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren vor.

Die Bundespolizei führt diesbezüglich schon seit Jahren Präventionskampagnen im Bundesgebiet durch, besonders auch in Schulen und gibt folgende Hinweise für Eltern oder Erziehungsberechtigte zur Aufklärung ihrer Kinder über Gefahren an Bahnanlagen:

   - Aufgrund schnell fahrender Züge ist der Gleisbereich zu meiden 
     (Bremswege von Zügen können bei einer Geschwindigkeit von 100 
     km/h bis zu 1000 Meter betragen) 
   - Die Sogwirkung von Zügen wird oft unterschätzt, auch auf 
     Bahnsteigen immer die Abstandslinie zur Bahnsteigkante beachten! 
   - Gleise dürfen nur an den hierfür bestimmten Stellen überquert 
     werden (z.B. an Über-/Unterführungen) 

Die Bundespolizei ist 24 Stunden über die kostenfreie Hotline:

0800 6 888 000

zu erreichen.

   -Bild ist pressefrei- 

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Aachen
POK Bernd Küppers
Telefon: +49 (0)2462 9925 0
E-Mail: bpoli.aachen.presse@polizei.bund.de

Bahnhofplatz 3
52064 Aachen

www.bundespolizei.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, übermittelt durch news aktuell

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