Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: 77-Jährigen kürzte Weg über Gleisanlagen ab - Zug musste Schnellbremsung einleiten - Bundespolizei warnt vor tödlichen Gefahren

Unna - Holzwickede - Dortmund (ots) - Heute Morgen (03. April) kürzte ein 77-jähriger Mann aus Holzwickede seinen Weg durch die Gleisanlagen ab und stürzte dabei im Gleisbereich. Ein herannahender Zug der Eurobahn musste eine Schnellbremsung einleiten. Der Holzwickeder wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Es kam zu Verspätungen im Bahnverkehr.

In tödliche Gefahr begab sich gegen 10:55 Uhr der 77-Jährige als er seinen Weg, im Bereich der Schäferkampstraße in Holzwicke, durch die Gleisanlagen der Bahnstrecke (Dortmund - Unna) abkürzen wollte. Dabei stürzte er im Bereich der Gleise zu Boden.

Der 53-jährige Triebfahrzeugführer der Eurobahn (Nr. 90373), die zeitgleich den Streckenabschnitt befuhr, leitete sofort eine Schnellbremsung ein. Noch bevor der Zug den Holzwickeder erreichte, konnte dieser sich aus eigener Kraft aus dem Gleisbereich retten. Weil er sich durch den Sturz leichte Verletzungen zuzog, wurde er vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Durch die Schnellbremsung kam, nach bisherigen Erkenntnissen, niemand im Zug zu Schaden. Gegen den Holzwickeder wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich eingeleitet.

Am Einsatz beteiligten sich Beamte der Bundespolizei, der Polizei Unna sowie der Feuerwehr Dortmund. Durch den Vorfall kam es zu Störungen im Bahnverkehr.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Gefahren des Bahnverkehrs hin!

   - Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung 
     oft erst sehr spät wahrgenommen werden!
   - Auf Grund schnell fahrender Züge ist der Gleisbereich zu meiden!
     Der Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h beträgt bis zu 1000 m!
   - Zugverspätungen können unter Umständen auch zu zivilrechtlichen 
     Ansprüchen gegen den Verursacher führen. 

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Volker Stall
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