Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Diebstahl - Gefährliche Körperverletzung - Angriff auf Polizeibeamten - Betäubungsmittelbesitz- Bundespolizei setzt kriminellen Treiben ein Ende

Dortmund - Estenfeld (ots) - Den kriminellen Streifzug eines 21-jährigen Dortmunders setzten Einsatzkräfte der Bundespolizei heute Morgen (11. März) ein Ende. Zuvor soll der Dortmunder im Hauptbahnhof einen 58-jährigen Mann geschlagen und in einem Schnellrestaurant ein Mobiltelefon entwendet haben. Während seiner Festnahme versuchte er einen Bundespolizisten mit einem Schlagring zu verletzen. Zudem hatte er noch Marihuana in seiner Tasche.

Gegen 02:15 Uhr wurde die Bundespolizei durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG, auf eine körperliche Auseinandersetzung im Dortmunder Hauptbahnhof aufmerksam gemacht. Vor Ort trafen Einsatzkräfte auf einen 58-jährigen Dortmunder, der leicht im Gesicht verletzt wurde. Dieser erklärte, dass er von drei Personen angegriffen worden sei. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnte ein 21-jähriger Mann als Tatverdächtiger festgestellt werden. Im Rahmen weiterer polizeilicher Maßnahmen fanden die Beamten bei dem Dortmunder eine Konsumeinheit Marihuana. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Anschließend durfte er die Wache verlassen.

Gegen 03:40 Uhr wurde einem 22-jährigen Mann aus Estenfeld (Bayern) in einem Schnellrestaurant am Hauptbahnhof sein iPhone 5 entwendet haben. Auch für diese Tat ist, nach derzeitigem Stand der Ermittlungen, der 21-Jährige verdächtig.

Bevor Einsatzkräfte im Restaurant eintrafen, flüchtete der Mann in Richtung Dortmunder U-Turm. Bundespolizisten verfolgten den Dortmunder. Im Bereich der Reihnischen Straße hatte der Flüchtige das "Laufduell" gegen die Bundespolizisten verloren. Im Rahmen seiner Festnahme leistete der Handydieb erheblichen Wiederstand und versuchte einen Beamten mit Tritten und Schlägen zu verletzen. Hierbei benutzte er einen verbotenen Schlagring. Dieser konnte den Angriff abwehren und zusammen mit seinem Kollegen den 21-Jährigen festnehmen.

Auch während des Transportes zur Wache beruhigte sich der renitente Mann nicht und versuchte die Beamten, noch im Streifenfahrzeug, mit Kopfstößen zu verletzen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest des in Dortmund wohnenden Marokkaners ergab einen Wert von 0,96 Promille. Zudem erklärte er, Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Zur Verhinderung weitere Straftaten wurde der Dortmunder in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den bereits wegen zahlreicher Raub- und Diebstahlsdelikten polizeibekannten 21-Jährigen wurden im Laufe der Nacht, durch die Bundespolizei, Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand- und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

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