Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

BPOLD STA: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr am Bahnhof Weilerswist, Zug mit Absperrpfosten beworfen, Triebfahrzeugführer erlitt Schock Bundespolizei Aachen hat die Ermittlungen aufgenommen

Bundespolizeiinspektion Aachen, sichergestellter Absperrpfosten im Schotterbett

Euskirchen, Weilerswist (ots) - Am Freitagmorgen gegen 05:50 Uhr wurde bei der Einfahrt der Regionalbahn 12356 in den Bahnhof Weilerswist ein rot-weißer Absperrpfosten gegen die Führerstandscheibe des Triebwagens geworfen. Dabei zerbarst auf einer größeren Fläche die Seitenscheibe des Zuges. Zum Glück des Triebwagenführers ist der Absperrpfosten nicht in den Zug gedrungen, sondern konnte durch Beamte der Bundespolizei in der Nähe des Tatortes im Schotterbett aufgefunden werden. Er wurde im Anschluss als Tatmittel sichergestellt und zur kriminaltechnischen Untersuchung zur Bundespolizeiinspektion Aachen verbracht. Der oder die Täter müssen den Pfosten auf einem Feldweg, in der Nähe des Bahnüberganges an der Mehlemerstraße herausgerissen haben, bevor sie ihn auf den Triebwagen warfen. Dabei haben sie billigend den Schaden der Insassen in Kauf genommen. Zum Glück erlitt der Triebfahrzeugführer durch den Vorfall nur einen Schock und musste die Weiterfahrt beenden. Der Gesetzgeber sieht für den gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr Haftstrafen von 6 Monaten bis zu 10 Jahre vor.

Nach Beendigung der Schadensaufnahme konnten die ca. 400 Fahrgäste ihre Reise in einem Ersatzzug der Bahn AG fortsetzen.

Die Bundespolizei bitte um Ihre Mithilfe:

   - wer kann Angaben über den oder die Täter machen? 
   - wer kann sachdienliche Angaben über den Tathergang in der Nähe 
     des Bahnsteiges am Bahnhof Weilerswist, Fahrtrichtung Euskirchen
     nach Köln, machen? 

Hinweise können an die kostenfreie Hotline der Bundespolizei unter der Rufnummer:

0800 6 888 000

gerichtet werden.

   -Eingestellte Bilder sind pressefrei- 

Rückfragen bitte an:

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