Feuerwehr Gevelsberg

FW-EN: Sirenenalarm in Gevelsberg Grossübung unter Beteiligung aller drei Löschzüge

Gevelsberg (ots) - Freitagabend in Gevelsberg, 18.40 Uhr Alarm für die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Gevelsberg. An der Wache Körnerstraße befinden sich die freiwilligen Kräfte des Löschzuges 1 zum Übungsdienst.

Dann um 18.55 Uhr Sirenenalarm!

Nun hieß es nicht mehr nur Ausrücken für die Hauptwache, nein, alle Kräfte der Feuerwehr waren alarmiert! Eine für die freiwilligen Kräfte unangekündigte Alarmübung bot folgendes Szenario:

Auf dem Gelände des Energieversorgers AVU An der Drehbank waren dunkle Rauchwolken gesichtet. Menschenstimmen waren zu hören, riefen um Hilfe. Als Übungsbeobachter waren der Wehrführer Rüdiger Schäfer und unter anderem auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Christian Zittlau vor Ort. Der ersteintreffende Zugführer hatte die umfangreiche Aufgabe der Erkundung. Aus dem Lagergebäude drang Rauch, Personen standen auf zwei Gebäudeseiten auf den Notbalkonen und riefen um Hilfe. Weitere Personen sollten sich noch im Gebäude befinden. Auf der Freifläche des Lagers brannte es. Hinzu kam die erschwerte Bedingung, dass das Hydrantennetz nicht zur Verfügung stand und somit Wasser aus offenem Gewässer gefördert werden musste. Hierfür stand in unmittelbarer Nähe (ca. 150 m) die Ennepe zur Verfügung. Schnell war klar, dass alle drei Löschzüge benötigt wurden und Abschnitte für Menschenrettung, Wasserversorgung und Brandbekämpfung gebildet werden musste. Während die einen, lange Strecken an Schlauchleitungen verlegen mussten, gingen wiederum andere unter schwerem Atemschutz und mit Wasser am Rohr in den stark verrauchten Trafo-Lagerraum zur Suche nach den vermissten Personen vor und retteten diese, nach Auffinden, ins Freie. Die Personen auf den Balkonen wurden mit tragbaren Leitern gerettet. Das Feuer auf der Freifläche wurde mittels Wasserwerfer gelöscht. Nachdem der Einsatz als erfolgreich abgearbeitet gemeldet worden war, folgte eine Nachbesprechung (Manöverkritik) und Verpflegung in Form von Grillgut durch die Versorgungskomponente. Insgesamt waren an dieser Übung 59 Feuerwehrkräfte mit 10 Fahrzeugen beteiligt. An dieser Stelle möchte sich die Feuerwehr ausdrücklich bei der AVU bedanken, die der Wehr ihr Gelände und auch Gebäudeteile zur Verfügung gestellt haben. Der Wehrleiter Rüdiger Schäfer bedankt sich zudem auch bei allen teilnehmenden Einsatzkräften, sowie bei den Helfern und Organisatoren dieser Übung.

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