Polizeiinspektion Verden / Osterholz

POL-VER: ++ Kontaktbeamter der Verdener Polizei in den Ruhestand verabschiedet ++

POL-VER: ++ Kontaktbeamter der Verdener Polizei in den Ruhestand verabschiedet ++
Übergabe des Zauberkoffers Dieser Koffer begleitete Kettenburg die gesamten letzten 17 Jahre. Nun übergibt er an Andreas Kruse.

Landkreis Verden (ots) -

Kontaktbeamter der Verdener Polizei in den Ruhestand verabschiedet
Verden (hc). Rudolf Kettenburg ist in der Verdener Bevölkerung wohl 
einer der bekanntesten Polizisten. Am Montag wurde er nun in den 
Ruhestand verabschiedet. Der Kontaktbeamte Kettenburg erhielt vom 
Leiter der Inspektion Verden/Osterholz Uwe Jordan am 31. März 2014 
seine Pensionierungsurkunde.
Es war ein freudiger und zugleich bewegender Tag. Rudolf Kettenburg 
schüttelte noch einige Hände von Kollegen, dann verabschiedete er 
sich schließlich letztmalig aus dem Dienst. Bereits in den Tagen und 
Wochen zuvor nahmen Kinder aus Kindergärten und Schulen in Verden 
Abschied von "ihrem" Kontaktbeamten. So auch die Kinder des 
Kindergartens Carl-Hesse-Straße und Borstel, die extra zur 
Verabschiedung von "Rudi" mit dem Bus zur Polizeidienststelle nach 
Verden gefahren sind, um ihm ein mit Händen und Maikäfern bemaltes 
Kissen zu überreichen. Szenen wie diese erlebte Kettenburg in den 
letzten Wochen häufiger, jedes Mal haben sie ihn sehr gerührt. Heute 
sollte sein letzter Tag bei der Polizei in Verden gewesen sein.

Als Kontaktbeamter war Rudolf Kettenburg in den letzten 17 Jahren 
seiner Dienstzeit Ansprechpartner für die Verdener Bevölkerung. Der 
Kontaktbeamte (Kurzform KOB) ist Jahrgang 52, verheiratet, und hat 
ein erwachsenes Kind. Kettenburg blickt auf 46 Dienstjahre bei der 
Polizei zurück. Im Oktober 1968 ist er in den Polizeidienst 
eingetreten und wurde nach einem Jahr in Hannoversch Münden zur 
Bereitschaftspolizei nach Braunschweig versetzt. 1971 führte ihn der 
Dienst zur Autobahnpolizei nach Langwedel. Während seiner Verwendung 
ab 1972 bis 1989 auf dem Polizeirevier in Verden versah Kettenburg 
seinen Dienst auf der Wache im Schichtdienst, wo er zum 
stellvertretenden Dienstabteilungsleiter aufstieg und Polizeianwärter
betreute. Außerdem war er im Personalrat aktiv sowie mit 
Gewerkschaftsarbeit beschäftigt. Ab 1989 war Kettenburg in 
verschiedenen Bereichen des Ermittlungsdienstes in Verden tätig. 

Am 1. Oktober 1996 schließlich übernahm er die Aufgaben des 
Kontaktbeamten bei der Polizei in Verden. Das Amt des Kontaktbeamten 
wurde in Städten mit über 20.000 Einwohnern in Niedersachsen 
geschaffen. Anlass dafür war das verfolgte Ziel, die Kontaktpflege 
zwischen Bürgern und Polizei stärker zu intensivieren. Dies hat sich 
bis heute nicht geändert, so dass es diesen Posten noch heute gibt. 
"Die Aufgaben des Kontaktbeamten habe ich immer sehr gerne und mit 
Freude wahrgenommen", betont Kettenburg. "Ich bin sehr dankbar für 
das gute Verhältnis zu den hiesigen Institutionen. Insbesondere war 
ich über die sehr gute Zusammenarbeit mit den Schulen und 
Kindergärten begeistert. Die Verdener Bürger behalte ich als stets 
zuvorkommend und nett in Erinnerung", resümiert Kettenburg seine 
Erinnerungen der letzten 17 Dienstjahre. War Kettenburg in der 
Vergangenheit regelmäßig in der Fußgängerzone zu sehen, konnte er 
sich im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen jedoch nur noch
selten zeigen.

Nun übergibt Kettenburg seinen Dienstposten und somit auch nicht nur 
symbolisch seinen in die Jahre gekommenen Koffer, den die Kinder auch
als "Zauberkoffer" kennen, an Polizeioberkommissar Andreas Kruse. 
Kruse, Jahrgang 1963, zwei erwachsene Söhne, unterstützte seinen 
Vorgänger bereits seit einigen Jahren bei größeren Vorhaben und wurde
eingehend auf sein neues Amt vorbereitet. Kettenburg und Kruse kennen
sich schon lange. In den 80er Jahren war Kettenburg der Ausbilder von
Andreas Kruse.

In Zukunft widmet sich Kettenburg verstärkt seinen Hobbys. Neben 
Gesang- und Sportverein freut er sich auf seinen Garten sowie 
ausgedehnte Fahrradtouren. 

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