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POL-OL: Bad Zwischenahn; Hacker versuchen, über ein "geknacktes" EMail-Konto Geld zu ergaunern

Oldenburg (ots) - Misstrauisch wurde eine 69-jährige Bad Zwischenahnerin,als sie eine Mail einer vermeintlichen kanadischen Freundin bekam, die um Geldhilfe ersuchte, weil sie angeblich Opfer eines Diebstahls wurde. Aber der Reihe nach: Am Anfang dieser Woche kam auf dem EMail-Konto der Bad Zwischenahnerin eine Mail an, in der eine Freundin der Hinweisgeberin um ihre Hilfe bat. Sie sei Opfer eines Handtaschen-diebstahls geworden, bei der ihren gesamten Papiere und das Geld entwendet wurden. Zwar habe sie unverzüglich über die Botschaft neue Unterlagen bekommen, aber sie benötige nun dringend Geld, um ein Ticket in die Heimat zu bezahlen. Nachdem die Zwischenahnerin ihr sofort ihre Hilfe zugesagt hatte, sollte das Geld per Western Union Transfer an eine türkische Adresse übersandt werden. Durch eine Warn-Mail anderer Bekannter des "Diebstahlopfers" wurde dann bekannt, dass das EMail-Konto der Freundin gehackt wurde und unbekannte Täter an mehrere Personen diese in englischer Sprache verfassten Mails mit gleichem Inhalt schickten.

Zu einem Schaden kam es in diesem Fall nicht, dennoch wird noch einmal besonders darauf hingewiesen, wie problematisch der Umgang mit Geldgeschäften über das Internet ist. Hier ist es den Tätern gelungen, das persönliche EMail-Konto eine Person zu knacken und dann nach "Auswertung" des darin befindlichen EMail-Verkehrs Rückschlüsse auf deren persönlichen Kontakte zu schließen. Der gute Wille und die Hilfsbereitschaft unter Freunden sollte anschließend ausgenutzt werden, um betrügerisch an die erbetene Geldsumme zu kommen. Es wird seitens der Polizei geraten, bei etwaigen Bitten sehr argwöhnisch zu sein und ggf. per Anruf bei dem "Opfer" das Vorliegen einer Notlage zu überprüfen. Gerade der Transfer an unbekannte Adressen im Ausland sollte misstrauisch machen. In dem hier beschriebenen Sachverhalt könnte auch eine Nachfrage bei den Behörden evtl. Klarheit bringen.

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