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27.04.2016 – 13:09

Kreispolizeibehörde Viersen

POL-VIE: Kempen: Navidiebe unterwegs

Kempen:Kempen: (ots)

Bislang drei Anzeigen musste die Polizei im Laufe des Vormittags aufnehmen, da Navidiebe in der Nacht zu Mittwoch ihr Unwesen in Kempen getrieben haben. Auf der Auguste-Tibus-Straße bauten sie nach Einschlagen einer Scheibe das fest eingebaute Navigationssystem Sowie das Lenkrad mit Airbag aus einem BMW aus. (siehe Foto) Der Benutzer des Fahrzeugs wurde seit Dezember 2015 nunmehr zum fünften Mal Opfer der Navidiebe. Im Dezember waren die Täter erfolgreich gewesen, während sie im Januar, Februar und März mit ihrem Vorhaben gescheitert waren. Es ist bekannt, dass die Navidiebe gerne nach Aufbrüchen zu denselben Fahrzeugen zurückkehren, denn da sind sie sicher, dass sie mit den nach der Ersttat ersetzten Geräten neuwertige Beute machen. Vermutlich durch Ausspionieren der Funkverbindung ("Keyless-System) öffneten die Täter auf der Hellnerstraße einen VW und bauten das fest installierte Navigationsgerät aus. Die Tat dürfte gegen 02:30 Uhr geschehen sein. Um 03:45 Uhr wurde der Besitzer eines BMW auf der Lilienstraße von der Alarmanlage des Autos aufgeschreckt. Die Diebe hatten eine Seitenscheibe zum Fahrzeug eingeschlagen. Vermutlich flüchteten sie unerkannt ohne Beute, als der Bewohner die Rollladen hochzog, um Nachschau zu halten.

Die Polizei appelliert: Parken Sie die hochwertigen Fahrzeuge mit den begehrten Einbauten nach Möglichkeit in Garagen. Vermeiden Sie bei Keyless-Systemen, dass Diebe die Funkverbindung zwischen dem Sensor und dem Fahrzeug hacken können, was problemlos möglich ist, wenn der Sensor und das Fahrzeug zu nah beieinander aufbewahrt werden (was in den meisten Fällen nachts der Fall ist, wenn das Fahrzeug vorm Haus und der Sensor zum Beispiel im Flur liegt.). Wenn Sie den Sensor in einer Metallkiste oder in einem mit Alufolie ausgestalteten Behältnis aufbewahren, ist die Funkverbindung unterbrochen und für die Diebe nicht mehr nutzbar. Schon mit dieser kleinen Vorsichtsmaßnahme erhöhen Sie das Entdeckungsrisiko für die Täter, die dann geräuschvoller zu Werke gehen müssen, um die Fahrzeuge aufzubrechen./ah (623)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Viersen

Pressestelle
Antje Heymanns
Telefon: 02162/377-1191
Fax: 02162/377-1199
E-Mail: pressestelle.viersen@polizei.nrw.de

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