Kreispolizeibehörde Viersen

POL-VIE: Gemeinsame Pressemitteilung der Kreispolizei Viersen, Staatsanwaltschaft und Polizei Mönchengladbach
Mordkommission ermittelte wegen Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes

Viersen (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Kreispolizei Viersen, Staatsanwaltschaft und Polizei Mönchengladbach / Mordkommission ermittelte wegen Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes

Am Sonntagnachmittag, 03.08.2014, gegen 17:10 Uhr, erhielt die Leitstelle der Kreispolizei Viersen Kenntnis von einer schwerverletzten Person nach einer Messerstecherei auf der Gladbacher Straße in Viersen.

Vor Ort fanden die eintreffenden Polizei- und Rettungskräfte eine blutüberströmte männliche Person mit einem Einstich im Oberkörper vor. Nach ersten Zeugenaussagen habe sich der vermutlich männliche Täter in ein Haus auf der Gladbacher Straße geflüchtet. Das Haus wurde daraufhin mit starken Kräften abgesperrt. Anschließend wurde das Mehrfamilienhaus durchsucht, der namentlich bekannte Täter jedoch nicht mehr vorgefunden.

Nach dem Tatverdächtigen wurde eine Fahndung eingeleitet, an der unter anderem ein Personenspürhund beteiligt war.

Da zunächst von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen werden musste, übernahm eine Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Mario Eckartz des PP Mönchengladbach als zuständige Kriminalhauptstelle die Ermittlungen.

Nach ersten Erkenntnissen hatten sich in dem Haus auf der Gladbacher Straße mehrere Personen getroffen und in einer Wohnung dem Alkohol zugesprochen. Im weiteren Verlauf sei es zu Streitigkeiten gekommen. Dabei zog ein 24jähriger aus Viersen sein Messer und stach auf einen 26jährigen Mann ein. Er erlitt eine Stichverletzung im Oberkörper und flüchtete auf die Straße.

Der Verletzte wurde von Rettungskräften erstversorgt und anschließend mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Von den behandelnden Ärzten wurde der Zustand noch am Abend als nicht lebensbedrohlich bezeichnet. Er erlitt eine vergleichsweise leichte Stichverletzung im Oberbauch.

Offensichtlich hatte der Tatverdächtige wenig später ebenfalls das Haus verlassen. Er war zunächst nicht auffindbar, konnte aber im Laufe der Nacht festgenommen werden, als er seine Wohnanschrift aufsuchte.

Da alle Beteiligten erheblich unter Alkoholeinwirkung standen, gestalteten sich die ersten Versuche den Sachverhalt aufzuklären als schwierig. Im Laufe des heutigen Tages erfolgen die Vernehmungen. Erst danach ist es möglich, den Tatvorwurf gegen den 24Jährigen zu konkretisieren./ah (1240)

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