Das könnte Sie auch interessieren:

FW-E: Leerstehendes Fachwerkhaus in Essen Horst ausgebrannt

Essen - Horst, Tossens Büschken, 10.02.2019, 00:40 Uhr (ots) - In der Nacht zum Sonntag erreichten die ...

POL-DN: Blinker aus?

Düren (ots) - Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montagmorgen an der Einmündung der Brändströmstraße in die ...

FW-BO: 3 PKW`s brennen an einem Autohandel in Wattenscheid

Bochum (ots) - Heute Abend gegen 21:49 Uhr erreichte ein Anruf die Leitstelle der Feuerwehr Bochum, in dem der ...

10.04.2014 – 11:46

Kreispolizeibehörde Viersen

POL-VIE: Viersen: 17Jähriger mit Anscheinswaffe im Wald unterwegs

Viersen (ots)

In erhebliche Gefahr brachte sich ein 17jähriger Viersener als er am 09.04.2014, um 20.40 Uhr, mit einem täuschend echt aussehenden Gewehr mit Zielfernrohr (Anscheinswaffe) durch ein Waldstück am Schanzweg streifte. Der Jugendliche hatte das einem Jagdgewehr täuschend ähnliche Gewehr im Internet erworben. Dass er mit dem Führen dieser Waffe ohne gültigen Waffenschein einen Verstoß gegen das Waffengesetz beging ist nicht das einzige Problem. Er riskierte bei der Aktion möglicherweise sogar sein Leben, denn im Wald stieß er auf zwei Jäger, die berechtigtermaßen mit Langwaffen in ihrem Revier unterwegs waren. Für diese Jäger musste die Waffe des 17Jährigen wie ein echtes Gewehr aussehen. Deshalb forderten sie ihn unter vorgehaltener eigener Waffe auf, sein Gewehr sofort abzulegen, was der junge Mann glücklicherweise auch sofort tat. Anschließend informierten die Jäger die Polizei, die den 17Jährigen in Gewahrsam nahm und sein Gewehr sicherstellte. Die Polizei warnt nicht umsonst immer wieder vor diesen Anscheinswaffen und der Gefahr, die sie besonders für den Träger dieser Waffen mit sich bringen. Diese "Waffen" sind für Außenstehende nicht als Spielzeuge erkennbar und die Polizei muss bei Einsätzen zunächst davon ausgehen, dass es sich um echte und damit gefährliche Waffen handelt. Zum eigenen Schutz und zum Schutz der Bevölkerung werden die Beamten dann entsprechend reagieren. Ähnlich erging es wohl den Jägern im vorliegenden Fall. Sie hätten zwar zunächst die Polizei hinzurufen und sich nicht selbst in Gefahr bringen sollen, zumal sie davon ausgehen mussten, dass es sich um ein echtes Jagdgewehr handelt, aber glücklicherweise eskalierte die Situation nicht. Nicht ohne Grund setzt die Polizei häufig Spezialeinsatzkräfte ein, solange nicht klar ist, wie gefährlich eine solche Waffe wirklich ist. Erst im März wurde ein Mann in seiner Wohnung von Spezialkräften überwältigt, der mit einer täuschend echt aussehenden Waffe im Wohngebiet spazieren ging. (Unsere Meldung 328 vom 06.03.2014). Das Führen einer Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit bringt also nicht nur andere in eine mögliche Notwehrsituation, sondern auch den Betreffenden selbst in konkrete Lebensgefahr. Die Polizei warnt nochmals eindringlich davor, solche Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit zu führen. Nähere Informationen zu der rechtlichen Situation von Softairwaffen können Sie unter dem Link http://www.polizei.nrw.de/viersen/artikel__535.html "Softairwaffen gehören nicht in Kinderhände" auf der Internetseite der Polizei Viersen nachlesen. /my (481)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Viersen

Pressestelle
Harald Moyses
Telefon: 02162/377-1192
Fax: 02162/377-1199
E-Mail: pressestelle.viersen@polizei.nrw.de

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Viersen, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Kreispolizeibehörde Viersen
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung