Kreispolizeibehörde Viersen

POL-VIE: POK Heiko Lammertz startet zur nächsten Auslandsmission in den Südsudan

Der Abteilungsleiter wünscht seinem Mitarbeiter Glück

Viersen (ots) - POK Heiko Lammertz wird voraussichtlich am Mittwoch, 8. Januar, zur Friedensmission in den Süd-Sudan aufbrechen. Nach seinen Missionen 1999/2000 im Kosovo und 2011/2012 in Afghanistan, zieht es den Polizeibeamten der Polizeiwache Viersen nun in die ehemalige britische Kolonie Süd-Sudan. Nach einer geplanten Einführungswoche in Uganda wird der Familienvater erfahren, mit welchen Aufgaben er in welchem Teil Südsudans betraut werden wird. Der 43-jährige Nettetaler ist sich der Situation in diesem jungen Staat bewusst. Im Südsudan sind Gelbfieber, Malaria, Cholera, HIV weit verbreitete Krankheiten. Europäer sind durch die dortige starke Viren- und Bakterienbelastung gefährdet, da ihnen die Abhärtung aufgrund hier herrschender hygienischer Zustände fehlt. Darauf ist Heiko Lammertz aber auch bestens vorbereitet: Er hat alle erforderlichen Impfungen erhalten und kennt auch die entsprechenden Verhaltensempfehlungen. Für eine eventuelle Erkrankung ist er zudem medizinisch und auch intensivmedizinisch ausgebildet und mit einer Vielzahl von Medikamenten ausgerüstet.

Doch welchen Grund hat ein Famlienvater, den geschützten Niederrhein zu verlassen? Heiko Lammertz sieht sich interessanten Aufgaben entgegen und er kann am Friedensprozess im Süd-Sudan aktiv teilhaben. Diese Misson ist, wie auch seine vorangegangenen Friedensmissionen, für ihn Herausforderung und Bereicherung. Heiko Lammertz ist Teil eines Pools von Kontingentkräften. Er hat das Auswahlverfahren bestanden und wird nun zusammen mit weiteren Kollegen aus Deutschland die UN-Mission im Südsudan unterstützen. Seine Tätigkeit in dieser Mission ist zunächst für sechs Monate geplant. Dabei hat der Polizeioberkommissar die Option, zweimal um jeweils drei Monate zu verlängern. UN-Missionare absolvieren eine Sieben-Tage-Woche und "erwirtschaften" sich dadurch das Recht auf 1,5 Tage Freizeit. Heiko Lammertz plant, nach drei Monaten Missionsarbeit für drei Wochen wieder die Heimat zu besuchen. Für seinen jetzigen Aufenthalt sind Aufgaben im Bereich Training Community Policing (Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bevölkerung) Logistik Human Rights (Menschenrechte) Gender (Gleichberechtigung) zu bewältigen. Vielleicht verschlägt es ihn im Südsudan ja auch in seinen Wunschbereich, den Bundesstaat Eastern Equatoria, der landschaftlich sehr schön sein soll und ein Naturschutzgebiet hat?

Heiko Lammertz freut sich auf die Aufgabe und ist sehr gespannt auf Land und Leute, denn er hat bislang noch nie den afrikanischen Kontinent betreten. Während seiner Mission will er die Kontakte zu seiner Ehefrau und seinen beiden Söhnen über das Internet oder telefonisch halten. Die beiden Söhne im Alter von sieben und zehn Jahren freuen sich über die Tätigkeit des Vaters. Sie kennen die Situation ja bereits und sind auch ein wenig stolz, wenn sie von Papas interessanten Erfahrungen aus den Auslandsmissionen in der Schule berichten können.

Der Abteilungsleiter Josef Twickler hat Heiko Lammertz bereits vor Weihnachten verabschiedet, denn ursprünglich war seine Ausreise noch für Dezember 2013 geplant gewesen, hatte sich jedoch kurzfristig verschoben. Der Abteilungsleiter wünschte seinem Mitarbeiter gutes Gelingen und vor allem Gesundheit während seiner Mission. - Fotoberichterstattung-/ah (30)

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