Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

POL-SU: Schockanrufer in Eitorf erfolglos - die Polizei gibt Präventionstipps

Eitorf (ots) - In Eitorf versuchten bislang unbekannte Täter am 19.03.2014 zweimal erfolglos, telefonisch Geld von Seniorinnen zu ergaunern. Gegen 15:30 Uhr wurde zunächst eine 83-jährige Seniorin von einem angeblichen Arzt aus einer Bonner Klinik angerufen, der vorgab, ihr Sohn läge im Krankenhaus. Die Seniorin beendete das Gespräch, da sie den Betrugsversuch erkannte. Kurze Zeit später wurde dann eine 88-jährige Eitorfer Seniorin von dem vorgeblichen Arzt angerufen, der für die angebliche Krankenhausbehandlung ihres Sohnes einen Betrag von mehreren tausend Euro forderte. Zu einer Geldübergabe kam es auch in diesem Fall nicht.

Die Polizei weist darauf hin: Der sogenannte "Schockanruf" ist eine Variante des Enkeltricks, bei dem Betrüger sich als Verwandte ausgeben, die in einer Notlage sind und dringend Geld benötigen.

Wenn die Anrufer erkennen, dass ihre Opfer zur Zahlung für den vermeintlich in Not befindlichen Verwandten bereit sind, kündigen sie einen "Freund" an, der das Geld abholen wird.

Die Betrüger versuchen grundsätzlich, ihr Opfer bis zum Eintreffen des Geldabholers am Telefon zu halten, damit das Opfer nicht mit Angehörigen oder der Polizei telefonieren kann.

In den vorliegenden Fällen gingen die Täter offenbar davon aus, dass einem Arzt, der zudem aus einer nahen Klinik anruft, Vertrauen geschenkt wird und die Angerufenen so auf die Forderungen eingehen.

Die Polizei rät Betroffenen dringlich:

   - Gehen Sie nicht auf solche Forderungen ein!
   - Übergeben Sie niemals Geld an Personen, die Sie nicht kennen!
   - Legen Sie einfach auf und rufen Sie die Ihnen bekannte 
     Telefonnummer 

des Verwandten an!

   - Verständigen Sie sofort über den Notruf "110" die Polizei!
   - Wenden Sie sich sofort an die Polizei, wenn Sie Opfer wurden 

und erstatten Sie eine Anzeige.

   - Warnen Sie auch andere Mitbürger vor diesen Betrügern! 

(Heu)

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