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13.06.2019 – 13:42

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

POL-NE: Vorsicht: Betrüger geben sich als Polizisten aus

Dormagen (ots)

In den vergangenen Tagen häufen sich wieder die betrügerischen Telefonanrufe vermeintlicher, das heißt falscher Polizeibeamter. Besonders in Dormagen meldeten Bürgerinnen und Bürger Kontaktaufnahmen dieser Art.

Die Trickbetrüger geben zum Beispiel vor, von der Polizei beziehungsweise Kripo zu sein und derzeit gegen eine kriminelle Bande zu ermitteln. Dabei bräuchten sie angeblich die Unterstützung der jeweiligen Anschlussinhaber, um die Täter zu überführen. Zeigen sich die Angerufenen hilfsbereit, verabreden die Betrüger die Übergabe von Bargeld oder anderer Wertsachen, um damit entweder der Bande eine vermeintliche Falle zu stellen oder um das Vermögen vor den angeblichen Kriminellen zu schützen.

Am Donnerstag (12.06.) kam es in einem solchen Fall tatsächlich zur Übergabe von mehreren tausend Euro. Eine Seniorin übergab an der Aggerstraße in Hackenbroich das Bargeld einem Boten. Nach der Übergabe kamen der Frau Zweifel an der Sache und sie verständigte die echte Polizei. Ihre schlimmen Befürchtungen bewahrheiteten sich; sie war einem Betrüger aufgesessen.

Die Kripo hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Den Tatverdächtigen, der das Geld in Empfang nahm, beschrieb die Dormagenerin als etwa 175 Zentimeter groß, sehr schlank und auffallend ungepflegt. Der Mann hatte dunkle Haare und einen Dreitagebart. Er trug langärmlige Jeanskleidung und hatte ein westeuropäisches Erscheinungsbild. Hinweise von möglichen Zeugen werden vom zuständigen Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 02131 300-0 entgegen genommen.

Die Polizei warnt: Lassen Sie sich nicht am Telefon zur Herausgabe von Geld, Wertsachen oder persönlichen Daten nötigen. Es handelt sich bei solchen Anrufern auf keinen Fall um Polizeibeamte wohlmöglich aber um Telefonbetrüger. Wer derartig kontaktiert wird, sollte einfach auflegen und keinesfalls Auskunft zu persönlichen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei (02131 300-0) wenden.

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