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24.07.2018 – 13:17

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

POL-NE: Telefonbetrüger scheitern an misstrauischen Anschlussinhabern

Dormagen/Rhein-Kreis Neuss (ots)

Nachdem die Polizei von vielfachen Betrugsversuchen durch "falsche Polizeibeamte", "falsche Wasserwerker", "Enkeltrickbetrüger" und Co. berichtete, waren Täter mit einer ähnlichen Masche am Montag (23.07.) in Dormagen aktiv - jedoch nicht erfolgreich.

Unter dem Vorwand, Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung zu sein, versuchte eine Anruferin am Montagvormittag (23.07.) sich offensichtlich das Vertrauen von Versicherten und Rentnern zu erschleichen. Sie kündigte für den nächsten Tag (24.07.) den Besuch eines Mitarbeiters an, der mehrere Fragen zur Rente hätte. Im Display des Telefons der Angerufenen erschien eine Telefonnummer mit Düsseldorfer Vorwahl. Argwöhnisch geworden, informierten die Senioren einen engen Verwandten. Recherchen im Internet und daraus resultierende Zweifel an der Richtigkeit, veranlassten die Dormagener, nicht nur Kontakt mit der Polizei, sondern auch bei der für sie zuständigen Rentenversicherung aufzunehmen. Und tatsächlich, dort bestätigte man, dass es solch einen Anruf nicht gegeben hatte. Bei der Polizei sind bislang zwei Hinweise zu dieser Masche in Dormagen eingegangen. Betroffen waren Senioren, die gut informiert und entsprechend umsichtig gehandelt haben. Sie gingen nicht auf das Ansinnen der Anruferin ein gaben keine persönlichen Daten (Wohnanschrift, etc.) preis.

Das Ziel der Diebe und Trickbetrüger, egal, mit welcher Masche sie gerade unterwegs sind, ist immer das Gleiche : das Geld oder die persönlichen Daten ihrer Opfer. Seien Sie deshalb vorsichtig bei Anfragen am Telefon, bei unklaren Schriftstücken oder Emails und natürlich auch bei direkten Besuchen von Fremden an der Haustür.

Aus diesem Grund wird die Polizei nicht müde, vor Telefonbetrügern zu warnen. Wer derart ominöse Anrufe erhält, sollte einfach auflegen und keinesfalls Auskunft zu persönlichen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei (02131 300-0) wenden.

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