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19.08.2016 – 11:28

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

POL-NE: Sicher auf dem Schulweg! Die Polizei informiert in den Rathaus Arkaden

Kaarst (ots)

Zu Beginn des Schuljahres ist es den meisten Verkehrsteilnehmern noch bewusst: Die "I-Dötzchen" (und natürlich auch alle anderen Schüler) sind unterwegs. Doch nach einiger Zeit nimmt dieses Bewusstsein ab.

Um dem entgegenzuwirken, führen die Verkehrssicherheitsberater der Polizei am Mittwoch (24.8.), in der Zeit von 10 bis 16 Uhr, in den Kaarster Rathaus Arkaden die Aktion "Gemeinsam sicher auf dem Schulweg" durch.

Mit Schulbeginn nach den großen Ferien sind Kinder wieder vermehrt zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs.

Doch den jungen Verkehrsteilnehmern drohen auch Gefahren. Im Jahr 2015 wurden kreisweit 67 Kinder als Radfahrer bei Verkehrsunfällen zum Teil schwer verletzt. Im laufenden Jahr waren es bis zu den Schulferien schon 36 Kinder.

Kraftfahrer müssen sich deshalb nach den Schulferien verstärkt darauf einstellen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht immer regelkonform und situationsgerecht verhalten und ihre Fahrweise dementsprechend anpassen.

Der Wechsel in die vierte Klasse, aber besonders der in die weiterführende Schule ist oft auch der Zeitpunkt, an dem die Kinder alleine den Schulweg und dann nachmittags auch alle anderen Wege selbstständig bewältigen. Dazu müssen sie sich den Verkehrsraum, seine Gefahren und die notwendigen Regeln erst einmal erarbeiten.

Kinder lernen am Vorbild und durch häufige Wiederholung des beobachteten Verhaltens. Hier haben Erwachsene eine große Verantwortung. Sie sollten sich entsprechend "vorbildlich" im Straßenverkehr verhalten und besondere Rücksicht auf die jungen Fußgänger und Radfahrer nehmen.

Unter dem Motto: "Gemeinsam sicher auf dem Schulweg" möchte die Polizei alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, immer mit einem möglichen Fehlverhalten von Kindern zu rechnen und die Fahrweise anzupassen.

Bei der Infoveranstaltung in Kaarst gibt es zudem Tipps zum richtigen Verhalten an Kreuzungen und Einmündungen, zum Bremsweg, zur Fahrbahn- und Radwege-Benutzungspflicht aber auch zum verkehrssicheren Fahrrad und zur sogenannten "passiven Sicherheit".

Kinder verunglücken im Alter von sechs bis neun Jahren überwiegend als Fußgänger und später als Radfahrer. Sie erleiden Unfälle zum Teil auf den Schulwegen aber häufig auch nachmittags beim Spielen. Deshalb noch einmal die Bitte an die motorisierten Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch auf dem Heimweg von der Arbeit auf die Kinder zu achten.

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