Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

POL-NE: Enkeltrick scheitert an guter Reaktion einer 96-jährigen Meerbuscherin

Meerbusch (ots) - Am Mittwoch (26.11), gegen 14:20 Uhr, meldete sich ein unbekannter Anrufer telefonisch bei einer Seniorin aus Meerbusch. In dem Gespräch gab er an, dass er für eine Immobilie noch Geld benötige. Auf Nachfrage der Frau bestätigte der Mann ihr gegenüber, ihr Enkel zu sein. Hier wurde die Dame hellhörig und erkannte in dem Anruf einen Trick, um an ihr Geld zu gelangen. Sie ließ sich nicht beirren und teilte dies auch der Person am anderen Ende der Leitung mit. Daraufhin wurde das Gespräch durch den angeblichen Enkel beendet.

Da sich erfahrungsgemäß die Tätergruppen für einige Tage in einer Stadt aufhalten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es weitere Versuche dieser Art geben wird. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei insbesondere ältere Menschen vor solchen Anrufen. Die Täter gehen in der Regel so vor, dass sie sich eine Nummer aus einem Telefonbuch suchen, welche Rückschlüsse auf "ältere Personen" geben könnten. Sie rufen diese Nummern an und täuschen in dem Gespräch bestimmte Notsituationen vor, für die sie dringend Geld benötigen. Das Opfer benennt in diesem Gespräch Namen von Verwandten, um wissen zu wollen, mit wem sie spricht. Diese Gelegenheit nutzt der Täter, indem er dann nur noch bei einem Namen Ja sagen muss. Anschließend gibt der "Enkel" vor, für die Geldübergabe nicht persönlich kommen zu können. Vielmehr erscheint ein "Freund " oder "Bekannter", um das Geld des Opfers in Empfang zu nehmen.

Tipps der Polizei: Beim geringsten Zweifel an der Identität des Anrufers kann ein Rückruf bei dem angeblichen Verwandten für Klarheit sorgen. Im Zweifelsfall sollte das Gespräch sofort beendet werden.

Angehörige von älteren Menschen sollten mit den Seniorinnen und Senioren über die Masche der Täter sprechen und ihnen zu einem gesunden Misstrauen raten. Niemals sollte man Geldbeträge an unbekannte Menschen aushändigen. Im Verdachtsfall sollte sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 informiert werden.

Die Beamten der Fachdienststelle Kriminalprävention und Opferschutz stehen als Ansprechpartner für weitere Nachfragen unter der Telefonnummer 02131/3000 zur Verfügung.

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