Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

POL-MK: Zwei Ereignisse in der vergangenen Nacht

Hemer (ots) - Streit in ZUE In der Nacht zu Dienstag kam es in der Zentralen Unterkunftseinrichtung für Flüchtlinge (ZUE) in Hemer-Deilinghofen erneut zu einem brisanten Vorfall. Kurz nach 22:00 Uhr wurden mehrere Funkstreifenwagen in die Liegenschaft entsandt, weil das Sicherheitspersonal von Asylbewerbern angegriffen worden war. Vor Ort schilderten drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, sie seien während ihrer Streife auf einem Flur des Unterkunftsgebäudes von einem 21-jährigen Algerier angegangen worden. Man sei mit dem erheblich angetrunkenen Mann in Streit geraten, woraufhin dieser ein großes Brotmesser aus der Gesäßtasche seiner Hose zog und die Sicherheitsleute damit bedrohte. Als der Asylbewerber dann noch wild mit dem Messer herumfuchtelte und wie von Sinnen herumschrie, wurde er von den drei Sicherheitskräften überwältigt. In diesem Moment mischte sich ein weiterer Asylbewerber, ebenfalls unter Einsatz eines Brotmessers, in die Situation ein. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, wurde auch er von den Sicherheitsbediensteten zu Boden gebracht und festgehalten. Die hinzu gerufenen Polizeieinheiten nahmen die erheblich betrunkenen Asylbewerber an Ort und Stelle in Gewahrsam. Da die Beschuldigten auch weiterhin zunehmend aggressiv und unzugänglich waren, erfolgte aus Gründen der Gefahrenabwehr ihre umgehende Einlieferung in Polizeizellen in Iserlohn. Bei dem Vorkommnis wurde glücklicher Weise niemand verletzt. Gegen die Störer erging Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung. Die Randalierer werden aufgrund einer Absprache zwischen der Bezirksregierung und der Polizei nach Entlassung aus dem Gewahrsam umgehend anderen, auswärtigen Unterkünften zugewiesen.

Raub auf junge Frau Als sie kurz vor 03.00 Uhr eine Spielhalle in der Hemeraner Innenstadt verließen und auf dem Weg zu ihrem Fahrzeug waren, wurde eine 28-jährige Frau und ihr Begleiter überfallen. Der Täter bedrohte den 41-jährigen Mann mit einem Elektroschocker, umklammerte die Frau und entriss ihr die Handtasche. Anschließend flüchtete die Person mit der Beute in nördliche Richtung. Die alarmierte Polizei setzte unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat vier Funkstreifeneinheiten und Beamte der Kriminalwache ein. Zunächst wurde veranlasst, dass die leicht verletzte Geschädigte ärztlich versorgt wurde. Sie wurde zur ambulanten Behandlung in die Paracelsusklinik eingeliefert. Durch schnelles polizeiliches Handeln konnte im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung ein dringend Tatverdächtiger noch in Tatortnähe auf der Bräuckerstraße vorläufig festgenommen werden. Die Personenbeschreibung traf präzise auf ihn zu. Ferner hatte der umfangreich polizeilich in Erscheinung getretene 33-jährige Hemeraner die geraubte Handtasche offenbar kurz zuvor in ein Gebüsch geworfen. Sie wurde im Verlauf des Fluchtweges aufgefunden und in Verwahrung genommen. Die eingesetzten Polizeikräfte führten umfangreiche Spurensicherung durch und lieferten den Festgenommenen ins Polizeigewahrsam ein. Gegen den Beschuldigten wurde Strafanzeige wegen Verdachts des schweren Raubes erstattet. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.

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