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20.11.2014 – 13:23

Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

POL-HSK: Halsbrecherische Flucht vor der Polizei

Sundern (ots)

Einer Streife der Polizei Sundern fiel am Mittwoch gegen 11:15 Uhr ein Kleinkraftrad auf, das im Bereich der Settmeckestraße unterwegs war. Als das Fahrzeug mit Fahrer und Sozius kontrolliert werden sollte, hielt der Fahrer aber nicht an, sondern versuchte vor der Polizei zu flüchten. Die Fahrt führte von der Settmeckestraße über den Schimmerlingshof und durch die Fußgängerzone. Sie ging weiter über den Lockweg, die Grünewaldstraße, die Hauptstraße und endete auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Freiheitsmühle. Dort hatten die beiden Personen das Kleinkraftrad zurückgelassen und waren zu Fuß in Richtung Umgehungsstraße geflüchtet.

Während der Flucht vor der Polizei, insbesondere im Verlauf der Fußgängerzone, war es zu gefährlichen Situationen mit Fußgängern gekommen. Mehrere Passanten mussten zur Seite springen, um nicht von dem Roller erfasst zu werden. Auch war es durch die Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln zu Beinaheunfällen mit Autofahrern gekommen. Daher hatte der Streifenwagen die Verfolgung der Flüchtigen bereits vorher eingestellt, um so die weitere Gefährdung von Unbeteiligten durch den Rollerfahrer zu verhindern. Der Roller wurde auf dem Supermarktgelände sichergestellt.

Am Nachmittag meldete sich der Fahrer dann freiwillig bei der Polizei in Sundern und räumte alle Vorwürfe gegen ihn ein. Der Grund, warum er sich unbedingt einer Kontrolle entziehen wollten, ist simpel: Er hatte seinen Roller frisiert und dementsprechend nicht den erforderlichen Führerschein. Deshalb fürchtete der 21-Jährige Probleme mit im Zusammenhang mit dem Autoführerschein, den er zu machen beabsichtigt. Allerdings hat die halsbrecherische Flucht vor der Polizei die Situation für den Fahrer nicht wirklich einfacher gemacht. Gegen diesen wird jetzt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und anderer Delikten ermittelt. Für den geplanten Autoführerschein dürften das Strafverfahren wenig hilfreich sein.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Ludger Rath
Telefon: 0291-9020-1140
Fax: 0291-9020-1019
E-Mail: pressestelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de

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