Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

POL-HSK: Fahrradkontrollen an Schule

Marsberg (ots) - Die dunkle Jahreszeit hat das Sauerland noch voll im Griff. Obwohl die hellen Tagesabschnitte bereits wieder länger werden, müssen Schülerinnen und Schüler ihren morgendlichen Weg zur Schule in der Regel in der Dunkelheit antreten.

Da Fußgänger und Radfahrer über keine "Knautschzone" verfügen, sollte es daher für jeden eine Selbstverständlichkeit sein, sich bestmöglich im Straßenverkehr vor Unfällen zu schützen. Hierzu zählt insbesondere die Beleuchtung an Fahrrädern und eine auffällige, weithin sichtbare Kleidung für Radfahrer und Fußgänger. Die Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde empfehlen dringend, die Radbeleuchtung regelmäßig zu überprüfen. Zum weiteren Pflichtprogramm gehören Reflektoren in den Speichen des Vorder- und Hinterrades. Möglich sind auch sogenannte Speichenröhrchen, die einfach an den Speichen zu befestigen sind.

Bei der Bekleidung sollten Fußgänger und Radfahrer auf helle Farben achten, die reflektieren. Diese Flächen können fest in der Kleidung verarbeitet sein oder auch abnehmbar gestaltet werden. Möglich ist auch eine Warnweste, wie sie in fast jedem Pkw zu finden ist. Wer sich mit dem Gedanken trägt einen neuen Fahrhelm zu kaufen, sollte sich für ein Model entscheiden, in dem ebenfalls reflektierende Flächen eingebaut sind. Dieser Schutz, der nicht teuer sein muss, bringt eine enorme Verbesserung bei der Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Auto- und Lkw-Fahrer. Dunkle Bekleidung ist erst aus einer Entfernung von etwa 25 Metern erkennbar, Reflektoren sind aus etwa 40 Metern sichtbar. Warnwesten hingegen können bereits auf eine Distanz von über 100 Metern wahrgenommen werden.

Da es leider immer wieder zu Unfällen mit Fußgängern und Radfahrern auf Grund der schlechten Erkennbarkeit kommt, hat Polizeihauptkommissar Günter Hoffmeister vom Bezirksdienst der Polizeiwache Marsberg die Fahrräder und die Fahrradfahrer der Hauptschule in Marsberg in den letzten Tagen entsprechend kontrolliert. Dabei zeigte sich, dass der technischen Zustand der Zweiräder und die Beleuchtung in fast allen Fällen in Ordnung war. Allerdings wurde die Beleuchtung nicht immer eingeschaltet.

Auch bei der Bekleidung der Schülerinnen und Schüler gibt es Verbesserungspotential: Auch wenn es keine Vorschrift ist, sich mit Reflektoren zu bekleiden, so hat Polizeihauptkommissar Hoffmeister die jungen Radfahrerinnen und Radfahrer eindringlich auf die Gefahren hingewiesen und gebeten, ihre Erkennbarkeit im Straßenverkehr zu verbessern und damit für ihre eigene Sicherheit zu sorgen.

   - Licht bereits in der einsetzenden Dämmerung einschalten!
   - Licht regelmäßig auf Funktionsfähigkeit überprüfen!
   - Helle, reflektierende Kleidung tragen! Im Idealfall während der 
     dunklen Tageszeiten über die normale Kleidung eine Warnweste 
     überziehen! 

Denn wer den Durchblick hat, möchte auch selber gut gesehen werden.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis
Ludger Rath
Telefon: 0291-9020-1140
Fax: 0291-9020-1019
E-Mail: pressestelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

Das könnte Sie auch interessieren: