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12.11.2018 – 13:46

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Flucht vor Bundespolizei - Gesuchter Rumäne hat "gute" Gründe

Bundespolizeidirektion München: Flucht vor Bundespolizei - Gesuchter Rumäne hat "gute" Gründe
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A93/Kiefersfelden/Oberaudorf (ots)

Rosenheimer Bundespolizisten haben am Wochenende (10./11. November) einen rumänischen Staatsangehörigen ins Gefängnis gebracht. Dieser wollte sich zunächst einer Kontrolle auf der A93 entziehen. Der 52-Jährige hatte offenbar "gute" Gründe für seine Flucht.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden missachtete der Fahrer eines in Deutschland zugelassenen Wagens die Anhaltesignale der Beamten. Anstatt im Kontrollzelt zu stoppen, beschleunigte der Fahrzeugführer und fuhr zurück auf die Autobahn in Richtung Rosenheim. Nach kurzer Verfolgung konnte das Auto auf Höhe Oberaudorf aus dem Verkehr gezogen werden. Bei der Überprüfung der Insassen wurde schnell klar, warum der Rumäne hinterm Steuer kein Interesse an einer Kontrolle hatte. Wegen besonders schweren Diebstahls wurde er mit einem Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz gesucht. Bereits 2014 soll der Mann in Rheinland-Pfalz von einer Baustelle rund 1.500 Meter Kabel im Wert von etwa 6.000 Euro entwendet haben. Das Buntmetall habe er anschließend gewinnbringend veräußern wollen.

Auch auf der Inntalautobahn fanden die Beamten im Fahrzeug des Festgenommenen verschiedene Aufbruchswerkzeuge und mehrere Kabelrollen. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Ob sie einem weiteren Diebstahl zugeordnet werden können, wird derzeit von Ermittlern der Rosenheimer Bundespolizei überprüft. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der Rumäne auf richterliche Anordnung hin die Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Traunstein antreten.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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