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20.06.2018 – 12:04

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Stuhl nach Bundespolizisten geworfen - Verdacht des Sozialleistungsbetrugs

Bundespolizeidirektion München: Stuhl nach Bundespolizisten geworfen - Verdacht des Sozialleistungsbetrugs
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Kiefersfelden / A93 / Rosenheim (ots)

Die Bundespolizei hat am Dienstag (19. Juni) auf der Inntalautobahn bei Kiefersfelden die Insassen eines Reisebusses überprüft. Ein Tunesier, der nicht über die erforderlichen Papiere für die Einreise verfügte, musste den Bus direkt an der Grenzkontrollstelle verlassen. In seinem Gepäck fanden die Beamten einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker.

Wie sich bei der Überprüfung der Personalien des Mannes zudem herausstellte, war er trotz gültiger italienischer Aufenthaltserlaubnis gleichzeitig in Deutschland registriert worden. Neben der versuchten illegalen Einreise sowie dem Verstoß gegen das Waffengesetz ergab sich damit der Verdacht, dass der Nordafrikaner in beiden Ländern Sozialleistungen bezieht. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige zunehmend aggressiv. Er schlug mit seinem Kopf gegen eine Scheibe, warf mit einem Stuhl nach den Bundespolizisten, bespuckte und beleidigte sie. Die zuständige Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft. Über den weiteren Verbleib des Tunesiers im Land wird voraussichtlich die zuständige Ausländerbehörde entscheiden.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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