Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Festnahmen bei Schwarzbach und Freilassing
Bundespolizei stellt Marihuana sicher und vollstreckt Haftbefehle

Symbolbild Bundespolizei - Festnahme eines Straftäters
Symbolbild Bundespolizei - Festnahme eines Straftäters

Freilassing/Schwarzbach (ots) - Am Mittwoch (23. Mai) hat die Freilassinger Bundespolizei zwei mit Haftbefehlen gesuchte Personen festgenommen. Am selben Tag stellten die Beamten bei einem 17-jährigen Deutschen rund drei Gramm Marihuana fest. Der Jugendliche wird sich wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Gegen Mittag hielten Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach auf der BAB 8 einen PKW mit polnischer Zulassung an. Bei der Überprüfung der Insassen schlug der Fahndungscomputer Alarm. Gegen einen im Fahrzeug sitzenden 40 Jahre alten Polen bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut. Das Amtsgericht Landshut hatte den Mann Anfang dieses Jahres wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.800 Euro, ersatzweise zu einer Freiheitsstrafe von 70 Tagen, verurteilt. Da der Pole das Geld nicht aufbringen konnte, nahmen ihn die Beamten fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt nach Bad Reichenhall ein.

Ein weiterer mit Haftbefehl gesuchter Mann ging den Fahndern an der Saalbrücke in Freilassing ins Netz. Das Amtsgericht Regensburg hatte den 37-jährigen Rumänen wegen Fälschung von beweiserheblichen Daten zur Zahlung von 740 Euro, ersatzweise zu einer Freiheitsstrafe von 37 Tagen, verurteilt. Der Reisende konnte den Bundespolizisten das Geld noch an Ort und Stelle aushändigen. Nachdem der rumänische Staatsangehörige seine Schulden bei der Justiz beglichen hatte, durfte und seine Reise fortsetzten.

An der Saalbrücke fiel der Bundespolizei in den Abendstunden noch ein junger Deutscher auf. Bei der Kontrolle eines Linienbusses von Salzburg nach Freilassing stellten die Freilassinger Fahnder Marihuana-Geruch fest. Die Beamten verdächtigten einen 17 Jahre alten Businsassen, Betäubungsmittel mit sich zu führen - und lagen damit richtig. Beim Abtasten des Jugendlichen haben die Fahnder bei ihm einige zum Konsum von Marihuana bestimmte Utensilien und auch ein kleines Päckchen mit Cannabis entdeckt. Nachdem die Bundespolizisten den Bus zusammen mit dem 17-Jährigen Freilassinger verlassen hatten, entdeckten sie auf dem Boden ein weiteres Tütchen Marihuana. Der Ertappte gab auch in diesem Fall zu, dass ihm das Rauschgift gehört. Die Bundespolizeibeamten nahmen ihn fest, brachten ihn zur Inspektion nach Freilassing und verständigten seine Eltern. Die insgesamt rund drei Gramm Marihuana sowie die Endsachbearbeitung hat die Bundespolizei Freilassing zuständigkeitshalber an den Zoll übergeben. Der junge Mann konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle verlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen unerlaubten Besitzes und Verbringung von Betäubungsmitteln.

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