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27.04.2018 – 14:58

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Syrische Flüchtlinge unter Verdacht - Bundespolizei stoppt mutmaßliche Schleuser bei Grenzkontrollen

Bundespolizeidirektion München: Syrische Flüchtlinge unter Verdacht - Bundespolizei stoppt mutmaßliche Schleuser bei Grenzkontrollen
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Rosenheim / A 93 (ots)

Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn drei Syrer festgenommen. Die Männer werden beschuldigt, vier Landsleute beziehungsweise vier Ägypter eingeschleust zu haben. Zwei der mutmaßlichen Schleuser sind anerkannte Flüchtlinge.

In der Kontrollstelle auf Höhe Kiefersfelden überprüften die Bundespolizisten Donnerstagnachmittag zunächst die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Mietwagens. Am Steuer saß ein syrischer Staatsangehöriger, der sich mit einem niederländischen Flüchtlingspass ausweisen konnte. Die ägyptischen Mitfahrer verfügten über befristete italienische Aufenthaltsgenehmigungen, die jedoch abgelaufen waren. Den Migranten wurde die Einreise verweigert. Alle vier wurden den österreichischen Behörden überstellt. Der Fahrer konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Heimfahrt in die Niederlande antreten. Er wird sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen.

Nicht einmal drei Stunden später stoppte die Bundespolizei an gleicher Stelle ein weiteres Schleuserfahrzeug. Der syrische Fahrzeugführer hatte einen deutschen Flüchtlingspass, der Beifahrer einen syrischen Pass mit einer für Deutschland gültigen Aufenthaltsgenehmigung. Die vier Mitfahrer, die ursprünglich aus Syrien stammen, konnten sich nicht mit den für die Einreise erforderlichen Papieren ausweisen. Sie wurden im Anschluss an die grenzpolizeiliche Befragung an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Fahrer und Beifahrer wurden angezeigt und anschließend auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft genommen.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 200
Bahnkilometern und in etwa 50 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

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