Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Von der Grenzkontrolle ins Gefängnis - Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen einen Nigerianer festgenommen. Der Mann konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, dennoch brachten ihn die Beamten ins Gefängnis.

A93 / Kiefersfelden (ots) - Die Bundespolizei hat am Montag (16. April) bei Grenzkontrollen einen Nigerianer festgenommen. Er war mit einem Bus auf der A93 unterwegs. Der Mann konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, dennoch brachten ihn die Beamten ins Gefängnis.

In der Nacht überprüften Bundespolizisten die Insassen eines Fernbusses aus Italien. Bei der Kontrolle der Fahrgäste stellte sich schnell heraus, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein nach einem von ihnen suchte. Der nigerianische Staatsangehörige war wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.800 Euro verurteilt worden. Gezahlt hatte er jedoch bisher nicht.

Auch bei seiner Festnahme in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden konnte der Verurteilte die geforderte Summe nicht aufbringen. Ersatzweise musste er eine 70-tägige Freiheitsstrafe antreten. Die Bundespolizisten brachten den 28-Jährigen ins Gefängnis nach Bernau.

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Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 200
Bahnkilometern und in etwa 50 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
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