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21.03.2018 – 12:40

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung zum Zeitvertreib - Rosenheimer Bundespolizei nimmt 18-Jährigen fest

Bundespolizeidirektion München: Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung zum Zeitvertreib - Rosenheimer Bundespolizei nimmt 18-Jährigen fest
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Rosenheim (ots)

Frische Spuren im Schnee und eine eingeschlagene Scheibe an einem Gebäude in der Nähe des Rosenheimer Bahnhofs, haben die Aufmerksamkeit der Bundespolizei erregt. An einer ehemaligen Lokhalle wurde am Dienstag (20. März) ein 18-Jähriger festgenommen. Ihm werden Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung vorgeworfen.

Kurz nachdem die Beamten auf die Spuren sowie die Scherben aufmerksam geworden waren, konnten sie eine Person im Inneren der Halle erkennen. Als der junge Mann aus dem Fenster des Gebäudes kletterte, wurde er von den Bundespolizisten in Empfang genommen. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks kamen mehrere Farbsprühdosen zum Vorschein. Da die Schmierereien im Gebäude noch frisch waren, blieb dem Festgenommenen wohl keine andere Wahl, als zuzugeben, in die Halle eingedrungen zu sein und sich dort "künstlerisch" betätigt zu haben.

Der deutsche Staatsangehörige musste den Beamten in die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei folgen. Dort wurde er wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung vernommen und angezeigt. Der Beschuldigte erläuterte sinngemäß, dass es zu seinen bevorzugten Freizeitaktivitäten gehöre, Flächen mit Farbe zu besprühen. Insofern wollte er sich in der ehemaligen Lokhalle auch nur ein wenig die Zeit vertreiben. Die Höhe des Schadens, den er nachweislich verursacht hat, steht noch nicht fest. Ob er auch für andere Farbsprühaktionen in Frage kommt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 200
Bahnkilometern und in etwa 50 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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