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19.03.2018 – 13:50

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Touristische Zwecke oder illegale Arbeitsaufnahme? Mutmaßlicher Schleuser bringt Landsleute aus Albanien über die Grenze

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Rosenheim / A93 (ots)

Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen einen mutmaßlichen Schleuser aus Albanien, der am Samstag (17. März) auf der Inntalautobahn festgenommen wurde. Der Mann wird beschuldigt, mit seinem Wagen zwei Landsleute illegal über die Grenze gebracht zu haben. Sie hätten zu touristischen Zwecken problemlos einreisen dürfen, doch beabsichtigten wohl etwas anderes.

In der Grenzkontrollstelle auf Höhe Kiefersfelden überprüften die Beamten die Papiere der albanischen Pkw-Insassen. Alle drei hatten albanische Reisepässe dabei. Der Fahrzeugführer, ein Bekannter der anderen beiden, verfügt zudem über eine Niederlassungserlaubnis und hat demzufolge in Deutschland einen festen Wohnsitz. Die Überprüfung seiner Begleiter, 23 und 26 Jahre alt, ergab, dass diese in der Vergangenheit vergeblich ein Visum zur Arbeitsaufnahme beantragt hatten. Auf Nachfrage der Bundespolizisten, ob sie denn wirklich nur zu touristischen Zwecken in die Bundesrepublik einreisen wollten, verstrickten sich die zwei in Widersprüche.

Offenbar strebten sie einen längerfristigen Arbeitsaufenthalt an. Hierfür wären die bei der Kontrolle vorgelegten Papiere jedoch nicht ausreichend gewesen. Letztlich wurden sie wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt und nach Österreich zurückgewiesen. Gegen den 29-jährigen Fahrer, der nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei wieder verlassen durfte, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de


Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 200
Bahnkilometern und in etwa 50 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

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