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01.03.2018 – 12:27

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Einen Tag nach Festnahme hinter Gittern - Bundespolizei nimmt Afrikaner fest

Bundespolizeidirektion München: Einen Tag nach Festnahme hinter Gittern - Bundespolizei nimmt Afrikaner fest
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Kiefersfelden / A93 (ots)

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (28. Januar) auf der Inntalautobahn einen Gambier festgenommen. Er hatte bei der Grenzkontrolle fremde Dokumente vorgelegt, um nach Deutschland einzureisen. Inzwischen sitzt der Mann im Gefängnis.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Insassen eines Fernbusses aus Mailand. Ein Afrikaner wies sich mit einem gambischen Reisepass und einem gültigen Aufenthaltstitel für Italien aus. Bei der genauen Inaugenscheinnahme der Dokumente fanden die Beamten heraus, dass der Mann nicht mit der in den Papieren ausgewiesenen Person übereinstimmt. Der 27-Jährige setzte seine Reise nicht mit dem Bus sondern mit der Bundespolizei fort. In der Dienststelle gab der Festgenommene an, die Papiere eines Freundes genommen und für die Busfahrt genutzt zu haben. Erste Ermittlungen ergaben, dass er bereits im Herbst des vergangenen Jahres versucht hatte, unerlaubt ins Land zu gelangen.

Aufgrund des wiederholten Versuchs der unerlaubten Einreise und der klaren Sachlage bezüglich des Ausweismissbrauchs stand der gambische Staatsangehörige bereits einen Tag nach seiner Festnahme vor Gericht. In einem "beschleunigten Verfahren" wurde er zu einer Geldstrafe in Höhe von 450 Euro verurteilt. Da der Verurteilte nicht über die notwendigen Barmittel verfügte, musste er ersatzweise eine 90-tägige Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Gablingen antreten.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 200
Bahnkilometern und in etwa 50 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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