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26.01.2018 – 13:31

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: 1.400 Euro in den Socken versteckt - War das der Schleuserlohn? Bundespolizei ermittelt gegen Nigerianer wegen Einschleusens von Ausländern

Bundespolizeidirektion München: 1.400 Euro in den Socken versteckt - War das der Schleuserlohn?
Bundespolizei ermittelt gegen Nigerianer wegen Einschleusens von Ausländern
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A93 / Rosenheim (ots)

Die Bundespolizei hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (26. Januar) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der gebürtige Nigerianer brachte vier Landsleute mit seinem in Italien zugelassenen Pkw über die deutsch-österreichische Grenze. Keiner der insgesamt fünf Afrikaner hatte die erforderlichen Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in der Bundesrepublik dabei. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten in den Socken des Fahrers insgesamt 1.400 Euro. Offenbar handelte es sich dabei um den Schleuserlohn.

Wie sich herausstellte, ist der Fahrzeugführer in Italien gemeldet. Er verfügt über eine italienische Aufenthaltserlaubnis, die allerdings nur in Italien Gültigkeit hat. Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei handelte es sich um eine organisierte Fahrt nach Deutschland. Der 30-jährige Fahrer wurde am Freitagvormittag in Rosenheim dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Auf richterliche Anordnung hin musste der Mann in der Justizvollzugsanstalt Traunstein die Untersuchungshaft antreten. Einer seiner nigerianischen Begleiter wurde in Zurückschiebehaft genommen. Die anderen drei Personen konnten an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet werden.

Rückfragehinweis:

Rainer Scharf
_________________________________________________
Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199
E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by


Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 200
Bahnkilometern und in etwa 50 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

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