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Bundespolizeidirektion München: Rumäne oder Ukrainer? - Grenzkontrollen: Abgelaufene und gefälschte Papiere

Die Rosenheimer Bundespolizei hat auf der A93 einen ukrainischen Staatsangehörigen festgenommen, der sich mit rumänischen Papieren ausgewiesen hatte.
Die Rosenheimer Bundespolizei hat auf der A93 einen ukrainischen Staatsangehörigen festgenommen, der sich mit rumänischen Papieren ausgewiesen hatte.

Rosenheim / A93 (ots) - Die Bundespolizei trifft bei Grenzkontrollen immer wieder auf Personen, die falsche Identitäten vorgeben. Am Donnerstag (11. Januar) haben die Beamten auf der Inntalautobahn einen Mann gefasst, der sich mit rumänischen Papieren ausgewiesen hat. Ein Rumäne war er allerdings nicht.

In der Kontrollstelle auf Höhe Kiefersfelden stoppten die Bundespolizisten einen Fernreisebus, der in Italien gestartet war. Für zwei der Insassen war die Fahrt in Richtung München mit der Kontrolle beendet. Ein Tunesier hatte lediglich eine abgelaufene italienische Aufenthaltsgenehmigung dabei. Nachdem der 18-Jährige wegen seines illegalen Einreiseversuchs angezeigt worden war, wurde er zurückgewiesen und den österreichischen Behörden überstellt.

Ein anderer Busreisender führte einen rumänischen Ausweis und einen rumänischen Führerschein mit. Schnell war den Kontrollbeamten klar, dass es sich bei beiden Dokumenten um Fälschungen handelt. Im Verlauf der Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei stellte sich heraus, dass der 28-Jährige tatsächlich ukrainischer Staatsbürger ist. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Freitag beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Aufgrund der klaren Sachlage ist er in einem beschleunigten Verfahren zu einer Geldstrafe von insgesamt 1.200 Euro verurteilt worden. Da er die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, musste er ersatzweise in der Justizvollzugsanstalt Gablingen eine 120-tägige Freiheitsstrafe antreten.

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Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
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